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Reform und Wettbewerbspolitik in Europa – SYNK vor Ort

SYNK diskutiert über die Zukunft des europäischen Arbeitsmarktes

In den vergangenen vier Jahren wurden durch die Finanz- und Schuldenkrise in Europa einschneidende Veränderungs- und Umwälzungsprozesse angestoßen. Nach einer sich heute langsam abzeichnenden erfolgreichen Stabilisierung geht es jetzt für die Mitgliedsstaaten der EU darum, Wege zu diskutieren und Mittel zu ergreifen, wie mit den Konsequenzen aus der Krise umgegangen werden kann.

SteinmeierDie SYNK GROUP hat in dieser Woche im Auswärtigen Amt an der Diskussion zu diesem Thema beim Deutsch-Portugiesischen Forum in Berlin teilgenommen. Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier ging bei seiner Eröffnungsrede dabei zunächst auf die aktuellen Geschehnisse in der Ukraine ein und wie diese Europa derzeit in besonderer Weise forderten.

Im Hinblick auf die Zukunft der Europäischen Union und die Erfordernisse der Integration mahnte er, Wege einzuschlagen, die nach dem Überwinden der wirtschaftlichen Krise auch ein Überwinden der politischen Krise ermöglichten. Dabei warnte er vor europaskeptischen und europakritischen Gruppierungen und Bewegungen. Gerade im Vorfeld der im Frühjahr anstehenden Wahlen zum Europaparlament versuchten diese gegen Europa zu mobilisieren.

Es gehe deshalb für alle, die sich für ein gemeinsames und friedliches Europa einsetzten, vor allem darum, nicht nur „Europaeuphorie“ zu propagieren, sondern ernsthaft Verständnis vor allem für die europäische Idee bei den jungen Generationen, die einerseits keine Grenzen und Schlagbäume mehr kennen andererseits aber teilweise unter der hohen Jugendarbeitslosigkeit leiden, herzustellen. Steinmeier warnte davor, „Raubbau an unseren gemeinsamen Werten“ zu betreiben, vielmehr müssten  die „Mechanismen zum Schutz unserer gemeinsamen Werte“ von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Frieden ausgebaut werden.

Thema der anschließenden Diskussions- und Redebeiträge von Vertretern aus Wirtschaft undKampeter Politik war die Frage, wie dem sogenannten „Brain Drain“, der Abwanderung von Toptalenten beispielsweise aus dem Ingenieursbereich, begegnet werden könne. Es gehe vielmehr darum, die guten Rahmenbedingungen vor Ort zu nutzen und mit lokalen Ausbildungs- und Entwicklungszentren „den Export von Talenten“ zu verhindern, so der Chef von Bosch Car Mulitimedia Portugal Dr. Johannes Sommerhäuser. Konsens herrschte darüber, dass mit der Einführung der Jugendgarantie und der begonnenen Einführung und Übertragung des deutschen Dualen Ausbildungssystems in den Mitgliedstaaten richtige Schritte eingeleitet worden sind, die es nun weiter auszubauen und zu verfeinern gilt.

Für die SYNK GROUP als einer der größten Ausbilder im Coachingbereich mit der SYNK BUSINESS SCHOOL in Deutschland stellt sich die Frage, welchen Beitrag hier ein coachingsorientierter Ansatz mit dem Fokus auf Stärkenorientierung liefern kann. Ziel muss es sein, die Chancen und Potenziale für den Arbeitsmarkt insbesondere vor dem Hintergrund der prognostizierten demographischen Entwicklung weiterzuentwickeln und zu heben.

Ergänzende Informationen zum Thema Stärkenorientierung finden Sie im Internet unter „Gekonnt auf Stärken fokussieren“ oder können Sie mit der SYNK GROUP in der Xing-Gruppe Starke Führung- Höchstleistung entwickeln dazu diskutieren.

Mehr über die SYNK GROUP, zu den fünf Kompetenzzentren Leadership, Change, Sales, Diversity und Health sowie Informationen zu Referenzen und zu den Business Coaching-Qualifizierungsprogrammen finden Sie im Internet unter www.synk-group.com und www.synk-school.com.

Autorin: Christine Baur, Leiterin Kommunikation bei der SYNK GROUP

© SYNK GROUP GmbH & Co. KG


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Zukunft der Luftfahrt – SYNK vor Ort

Politische Diskussion über faire internationale Wettbewerbsbedingungen

BdL2Die SYNK GROUP ist mittlerweile an vier Standorten in Deutschland vertreten: Stuttgart, Berlin, Hamburg und seit kurzem auch in München. Als Beratungsunternehmen im Bildungs- und Qualifizierungsbereich nehmen wir gerne an gesellschaftlich-politischen Diskussionen teil. Das bietet immer wieder eine gute Möglichkeit über den alltäglichen Tellerrand hinauszublicken. Wo wenn nicht in der Bundeshauptstadt Berlin finden sich dazu zahlreiche spannende Foren. Gelegenheit bei einer Premiere dabei zu sein, hatten wir in der vergangenen Woche: beim ersten gemeinsamen parlamentarischen Abend von Luftverkehrswirtschaft und Gewerkschaften. Die Branche suchte mit dieser Veranstaltung den Dialog mit den Abgeordneten und Regierungsvertretern der 18. Legislaturperiode, um über Probleme und Chancen des Luftverkehrsstandortes Deutschland im internationalen Vergleich zu diskutieren. In drei Panels unter dem Motto des fairen Wettbewerbs standen die Staatssekretärinnen des Umwelt-, Wirtschafts- und Verkehrsministeriums als „Sparringspartner“ u. a. den CEOs von Lufthansa und Fraport sowie den Vertretern von Cockpit, UFO und Ver.di gegenüber. Die Diskussion machte klar, dass angesichts der Verlagerung von Air Hubs in den arabischen Raum und der wachsenden Dominanz ausländischer Airlines, die Branche vor großen Change-Prozessen steht. Knackpunkt für die Branche ist es hier gegenüber ausländischen Airlines und Flughäfen konkurrenzfähig bleiben zu können, wenn diese in ihren Herkunftsländern massiv subventioniert und protektioniert werden.

Eine Frage brannte deshalb allen Firmen- und Gewerkschaftsvertretern besonders auf den Nägeln: wann mit der Abschaffung der Luftverkehrsabgabe gerechnet werden könne. Diese führe zu einer Belastung von 1 Mrd. Euro pro Jahr und falle bei den derzeit niedrigen EBIT-Margen besonders schwer ins Gewicht. Mit dieser Frage stieß die Branche bei den Politikern allerdings auf Granit, die hier keinen Handlungsspielraum in Aussicht stellten.

Unterstützung erhielt die Branche hinsichtlich eines grundsätzlichen Einsatzes für faire internationale Wettbewerbsbedingungen: es ginge letztlich darum, dass Deutschland seine hohen Standards bspw. im Arbeitsschutz und bei der Flugsicherheit verteidige und international durchsetze.IMG_2513

Aus unserer Sicht interessant war auch die leider nur am  Rande von Seiten der Vertreter der Flugbegleiter erwähnte Einführung von bislang fehlenden Qualifizierungs- und Weiterbildungsstandards. Hier liegen sicherlich Potenziale für die Zukunft, die für eine nachhaltige Weiterentwicklung der Branche sorgen können.

Mehr zu den Weiterbildungsangeboten der SYNK School unter SYNK Business School.

Weitere Informationen zum Umgang mit Veränderungsprozessen unter Change – Sinn schlägt Kontrolle.

 

Autorin: Christine Baur, Leiterin Kommunikation bei der SYNK GROUP

© SYNK GROUP GmbH & Co. KG