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SAVE THE DATE: SYNK beim Personalmanagementkongress im Juni in Berlin

Die SYNK GROUP und die SYNK BUSINESS SCHOOL sind am 26.06. und 27.06.2014 mit einem eigenen Messestand und einem Workshop am Personalmanagementkongress in Berlin vertreten.

Steuerbord

Fokus auf Macht: Im Zentrum des Personalmanagementkongresses 2014 wird das kontrovers diskutierte Thema Macht stehen.

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Der SYNK Stärkenexperte David Liebnau wird für die SYNK GROUP am Donnerstag um 15.30 Uhr einen spannenden Workshop zum Thema „Macht-Upgrade nach dem Breakdown? – Strategien für Mensch und Organisation“ durchführen. Er wird sich mit der Fragestellung beschäftigen, wie  Break Down Events mit neuer Kraft gestärkt überwunden werden können. „Die Phase nach dem Breakdown ist als eine erfolgskritische Schlüsselphase zu begreifen,“ sagt David Liebnau. „Wer gestärkt aus dem Break Down herauskommen will, muss ausbrechen aus überholten Methoden und Wissensstrukturen.“ Der Workshop beleuchtet den Prozess von der Macht in Ohnmacht und zurück zu einer neuen und bewussteren Ebene der Handlungskompetenz und zeigt Strategien zur Überwindung von Breakdowns auf.

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Walter Kohl, Partner der SYNK BUSINESS SCHOOL, wird als Keynote Speaker zum Thema „Macht oder Ohnmacht – eine Frage der Haltung?“ um 9.15 Uhr den Freitag eröffnen.

Er will sich dabei der Frage widmen, wie Menschen mit Macht und Ohnmacht umgehen. Und sagt: „Macht kann blenden, verführen und überwältigen. Sie stellt jedes aufstrebende Talent wie auch jeden gestandenen Chef vor Herausforderungen. Aber ohne Macht lässt sich auch nichts machen!“ Walter Kohl verfolgt in seinem Vortrag sechs Thesen: „Macht an sich ist harmlos. Macht heißt Verantwortung übernehmen. Macht heißt Dosierung. Macht heißt wenn nötig auch kämpfen und siegen. Macht und Ohnmacht sind die Quellen zur Macht in mir.“

Im Anschluss an seinen Vortrag wird Walter Kohl zum Gespräch am Stand der SYNK GROUP zur Verfügung stehen, Bücher signieren und über sein neues Programm „Wie willst Du führen? Führung gestalten durch neue Orientierung + Neue Kraft = Neue Erfolge“ an der SYNK BUSINESS SCHOOL informieren.

Weitere Informationen finden Sie unter www.personalmanagementkongress.de, www.synk-group.com und www.synk-school.com 

© SYNK GROUP GmbH & Co. KG


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Interview mit Steffi Jones zum Thema „Leadership 2020“

SYNK interviewt Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Sport zum Thema „Leadership 2020“

Heute im Interview*: Steffi Jones, ehemalige deutsche Fußballspielerin und seit 2011 Direktorin beim Deutschen Fußball-Bund (DFB).

Steffi JonesWas war für Ihren bisherigen Erfolg wichtiger – Schwächen zu überwinden oder Stärken zu stärken?

Steffi Jones: „Wichtiger war keines, sondern: ‚Situativ reagieren‘, d.h. in der einen Situation muss eine Schwäche überwunden werden, um sich z.B. weiterzuentwickeln, und in der anderen Situation muss eine Stärke gestärkt werden, um (weitere) Potenziale nutzen zu können.“

Wie hat sich Ihr Fokus auf das durch Sie mitgeprägte Arbeitsklima ausgewirkt?

Steffi Jones: „Die Stärken der Mitarbeiter erkennen und diese unterstützen, dies hat selbstbewusstere und motiviertere Mitarbeiter zur Folge. Offene und regelmäßige Kommunikation nimmt die Mitarbeiter mit auf den Weg der gemeinsamen Zielerreichung. Durch die Delegation der anfallenden Arbeiten wird eine stärkere Konzentration auf wichtige Aufgaben möglich.“

Was glauben Sie wird künftig für erfolgreiches Leadership wichtig sein?

Steffi Jones: „Je besser das Team zusammen arbeitet, umso erfolgreicher wird es sein. Motivierte Mitarbeiter sind eine gute Grundlage dafür. Unterschiedliche Charaktere, unterschiedliche Kompetenzen, heterogene Zusammensetzung der Teams, das führt zu Innovation und Kreativität. Die Führungskraft muss Vertrauen in die Kompetenzen der Mitarbeiter haben. Transparenz hinsichtlich Kommunikation und Vorgehensweise lässt die Mitarbeiter Entscheidungen verstehen. Die Führungskraft muss Entscheidungen treffen können. Sie muss Konflikte erkennen, ansprechen und nach Möglichkeit früh genug aus der Welt schaffen.“

Was gilt es zu überwinden oder loszulassen auf dem Weg zum künftigen Leadership?

Steffi Jones: „Eine Führungskraft muss die Heterogenität innerhalb der Teams zu schätzen wissen und „Querdenkern“ Freiraum schaffen – auch wenn es unbequem werden könnte. Eine Führungskraft muss entscheiden und delegieren können, Wissensmonopole sind out. Eine transparente Kommunikation in Richtung aller Ebenen entblößt nicht, sondern fördert die Zusammenarbeit.“

Zur Person:
Stephanie Ann „Steffi“ Jones, geboren 1972 in Frankfurt am Main, ist ehemalige deutsche Fußballspielerin und seit 2011 Direktorin beim Deutschen Fußball-Bund (DFB).

Mit dem 1. FFC Frankfurt wurde sie drei Mal Deutscher Pokalsiegerin, vier Mal Deutscher Meisterin und zwei Mal UEFA-Cup-Siegerin. 2000 und 2004 gewann sie mit der Nationalmannschaft Bronze bei den Olympischen Spielen. Mit Washington Freedom gewann sie den Founders Cup und mit dem Nationalteam holte sie 2003 den Weltmeistertitel. 2005 wurde sie mit dem Nationalteam zum dritten Mal in Folge Europameisterin.

2006 erhielt sie schließlich als Schirmherrin des Projekts „Balance 2006 – Integration und Toleranz für eine friedliche Fußball-Weltmeisterschaft“ den Hessischen Verdienstorden.

Von 2008 bis 2011 war sie Präsidentin des Organisationskomitees für die Frauenfußball-WM 2011.

Sohn Steffi Jones sagt: „Fußball ist wirklich mehr als nur dieses Spiel. Man kann über den Fußball Botschaften transportieren, Werte vermitteln: Respekt und Fairplay!“

*Das Interview führte Frank Kübler, Geschäftsführer der SYNK GROUP, im Rahmen des internationalen Forschungsprojekts zum Thema Stärkenorientierung in der Führung (2013).

Leadership 2020

SYNK interviewt Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Sport zum Thema „Leadership 2020“. Lesen dazu auch …

Die Fokussierung auf Stärken bewirkt eine Erfolgsmaximierung, hat einen multiplizierenden Effekt und verleiht „Schwung und Energie“.

© SYNK GROUP GmbH & Co. KG


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Interview mit Walter Kohl, Sohn des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl

SYNK interviewt Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Sport zu dem Thema „Leadership 2020“

Heute im Interview*: Walter Kohl, Sohn des ehemaligen deutschen Bundeskanzlers Helmut Kohl.

Walter KohlWas war für Ihren bisherigen Erfolg wichtiger – Schwächen zu überwinden oder Stärken zu stärken?

Walter Kohl: „Eine spannende Frage. Zunächst musste ich lernen meine Stärken zu entdecken, dann diese anzunehmen und schließlich zu entwickeln. Gerade auch durch meine Ausbildung als Volkswirt und Controller war ich viel zu lange auf das Ausmerzen von Schwächen trainiert. Erst als ich lernte, den Fokus auf meine Stärken wie beispielsweise Empathie zu legen, wurde mein Leben erfüllter.“

Wie hat sich Ihr Fokus auf das durch Sie mitgeprägte Arbeitsklima ausgewirkt?

Walter Kohl: „Ich hoffe, dass ich durch diese Einstellung zum Wachstum und Erfolg unseres Unternehmens beitragen kann, dass ich als Führungskraft heute ruhiger und gelassener bin und den Menschen mehr Raum gebe.“

Was glauben Sie wird künftig für erfolgreiches Leadership wichtig sein?

Walter Kohl: „Ein Kern für erfolgreiches Leadership besteht in meinen Augen in der rechten Balance zwischen Freiheit und Verantwortung. Menschen in Organisationen brauchen Freiräume, um ihr Potenzial zu entwickeln und auszuschöpfen. Ohne Verantwortung, besonders auch Eigenverantwortung, verkommt Freiheit zu Anarchie und Chaos. Es ist wie bei Ying und Yang, das rechte Maß führt zum Erfolg. Die aktuelle Euro-Krise, gerade auch die Situation in Griechenland, bietet ein trauriges Beispiel der Entkoppelung von Freiheit und Verantwortung. Ich denke, dass in Führungsfragen die Beziehungskompetenz immer über der Sachkompetenz stehen sollte.“

Was gilt es zu überwinden oder loszulassen auf dem Weg zum künftigen Leadership?

Walter Kohl: „Es gilt vor allem die eigenen Ängste und Unsicherheiten zu überwinden.“

Zur Person:
Walter Kohl, *1963, Sohn des ehemaligen deutschen Bundeskanzlers Helmut Kohl, schreibt seine ganz eigene Geschichte:

Er diente als Reserve-Offiziersanwärter, studierte in Harvard und Wien Geschichte und Volkswirtschaft und schloss ein MBA in INSEAD ab. Nach acht Jahren im Ausland und leitender Tätigkeit in deutschen Großunternehmen, arbeitet er zusammen mit seiner Frau als Unternehmer. Walter Kohl hat zwei Bücher geschrieben, u. a. den Bestseller „Leben oder gelebt werden“.

*Das Interview führte Udo Krauß, Geschäftsführer der SYNK GROUP im Rahmen seines internationalen Forschungsprojekts zum Thema Stärkenorientierung in der Führung (Juni 2013).

Leadership 2020

SYNK interviewt Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Sport zum Thema „Leadership 2020“. Lesen dazu auch …

Die Fokussierung auf Stärken bewirkt eine Erfolgsmaximierung, hat einen multiplizierenden Effekt und verleiht „Schwung und Energie“.

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