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Stärkenorientierte Führung: 1. Coaching Day des Verbandes der Vertriebsmanager

In der vergangenen Woche hat der in diesem Jahr neu gegründete Bundesverband der Vertriebsmanager gemeinsam mit der SYNK GROUP zum ersten Mal einen Coaching Day in Stuttgart veranstaltet. In zwei Sessions am Vor- und am Nachmittag erhielten die Teilnehmer Einblicke in die Möglichkeiten des Einsatzes der Stärkenorientierung in der Führung als Vertriebsmanager.

P1140406Beim Ansatz der Stärkenorientierung geht es darum, den Fokus auf die eigenen Talente und Stärken zu richten weg von einer häufig eher verbreiteten Schwächenorientierung. So stand ganz am Anfang des Tages in der Begrüßungsrunde das Benennen und Beschreiben der eigenen Stärke des einzelnen Teilnehmer.

Der Einstieg in den praxisorientierten Coaching Day erfolgte über einen Basis-Baustein der Ausbildung zum European Business Coach: die logischen Ebenen nach Robert Dilts. Dilts interpretiert sein Modell der logischen Ebenen als Aussage über die Funktionsweise des Gehirns. Übergeordnete Ebenen wie Kultur und Rolle organisieren nach seinem Modell die Informationen auf den darunter liegenden Ebenen, z.B. das Verhalten in einer bestimmten Situation. Im nächsten Schritt wurde deshalb ein Blick darauf geworfen, welche Rolle(n) nehme ich als Vertriebsmanager ein oder inwieweit beeinflussen meine Glaubenssätze mein Verhalten im Kunden- bzw. im Mitarbeitergespräch? Selbstreflexion ist eine der wichtigsten Aufgaben einer Führungskraft, bevor sie sich als 1. Coach vor Ort um die Reflexion ihrer Mitarbeiter kümmert.

Im interaktiven Austausch in Partnertandems reflektierten die Teilnehmer die Fragen:

„Welche Kultur erlebe ich in meinem Unternehmen?“

„Was motiviert mich, meine Rolle als Vertriebsmanager einzunehmen?“

„Welche Erwartungen haben mein Vorgesetzter, meine Mitarbeiter und ggf. meine Kunden an mich in dieser Rolle?“

Zugleich diente dies als erste Trainingseinheit für einen Einstieg in ein strukturiertes Gespräch über die logischen Ebenen. In der Reflexion wurde deutlich, wie maßgeblich das Verstehen unterschiedlicher Kulturen für den Erfolg ist – dabei geht es nicht ausschließlich um multilinguale Unternehmen,  manchmal treffen auch fusionsbedingt unterschiedliche Unternehmenskulturen aufeinander.P1140592

Im 2. Part zur stärkenorientierten Führung ging es darum, welche Wirkung die eigenen Einstellung als Führungskraft auf die Mitarbeiterbindung hat. Betrachte ich mein Umfeld durch die „Bienenbrille“ und suche ich bewusst nach positiven Effekten und Eindrücken oder behalte ich die „Fliegenbrille“ auf, die ich aus Schulzeiten kenne, in denen ich selbst auf meine Defizite hingewiesen wurde?

Große Überraschung bei den Teilnehmern löste ein Experiment aus, das die beinah unglaubliche Wirkung einer talentbasierten Förderung  zum Ausdruck brachte. Die Teilnehmer begaben sich mit Hilfe der S.I.G.N.-Analyse, einem Instrument aus der StärkenCoach-Ausbildung,  auf die Suche nach den Stärken ihrer Tandem-Gesprächspartner.

Angeregt wurde über „Spitzenleistung“, „Instinkt und Vorfreude“, „Glück und Inspiration“ sowie der „Notwendigkeit durch Erfüllung und Sinn“ reflektiert und die zu Tage geförderten Stärken in Einklang mit der momentanen Rolle gebracht.

P1140594Damit wurde innerhalb weniger Stunden eine Grundlage zu stärkenorientierter Führung geschaffen. „Stärkenorientierung ist eine Lebensaufgabe“, sagte schon Donald O. Clifton, der Begründer des Strengthfinders, auf dessen Basis die SYNK GROUP seit Jahren mit dem Ansatz der Stärkenorientierung in Trainings und Coaching arbeitet.

Über Eindrücke und Anregungen berichteten die Teilnehmer in der abschließenden Feedbackrunde, wie beispielsweise diese Stimmen:

„Mir hat gefallen, dass es sehr praktisch orientiert war und mir eine Brücke in die Praxis gebaut hat.“ Anna Ratzel, International Key Account Manager bei Hummel GmbH & Co. KG

„Vielen Dank für das super Seminar am heutigen Tage zum Thema „Stärkenorientierte Führung“ – es hat mir geholfen Dinge zu sortieren bzw. bereits Gelerntes im neuen Licht zu sehen. Und auch wo ich noch gerne in der Zukunft weiterarbeiten möchte. Sie haben es geschafft in die kurze Zeit eine tolle Mischung von verschiedenen Vortragstechniken und Inhalten zu packen. Ich kann Sie daher nur mit gutem Gewissen weiterempfehlen!“ Christian Kastner, Sales Director PEMTec SNC

„Spannend, leider zu kurz, ich hätte Lust, das Thema weiter zu vertiefen.“ Ahmed Lasyan, Kroll Ontrack

Hier finden Sie weitergehende Informationen zum Ansatz der Stärkenorientierung und StärkenCoach-Ausbildung.


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XING-Gruppe: Starke Führung – Höchstleistung entwickeln

Der Hauptspielraum für das Wachstum eines Menschen liegt in seinen Talenten.

Führungskräfte, Teams und Organisationen sind dann besonders erfolgreich, wenn sie sich auf ihre Talente konzentrieren und diese zu produktiv nutzbaren Stärken entwickeln und tagtäglich einsetzen. Das belegen umfangreiche Forschungen regelmäßig.

XING-Gruppe: Starke Führung - Höchstleistung entwickelnDennoch konzentrieren sich die Entwicklungspläne vieler Unternehmen fast ausschließlich darauf, die Schwächen der Mitarbeiter auszugleichen. Die Folgen sind Mittelmäßigkeit, Lustlosigkeit und „ein Leben und Arbeiten auf Sparflamme“.

Udo Krauß, Geschäftsführer der SYNK GROUP, und David Liebnau, Experte für Stärkenorientierung, möchten mit Ihrer XING-Gruppe Führungskräfte dazu inspirieren, sich auf ihre eigenen Stärken und die ihrer Mitarbeiter zu konzentrieren und so einen aktiven Beitrag zur Entwicklung von natürlicher Höchstleistung liefern.

Um dieses Ziel zu erreichen, werden relevante Aspekte der Führungsforschung und Best Practices aus dem Führungsalltag beleuchtet und in praxisorientierter Art und Weise diskutiert.

Die XING-Gruppe „Starke Führung – Höchstleistung entwickeln“ basiert auf praktisch erprobten Erfolgskonzepten überdurchschnittlich erfolgreicher Führungskräfte sowie auf jahrzehntelanger Erfahrung in der Konzeption und Leitung von Führungskräfte-Programmen zur Förderung von Höchstleistung.

Abgerundet werden die Praxiserfahrungen durch aktuelle Studienergebnisse der Positiven Psychologie und Leadership-Forschung.

Die XING-Gruppe „Starke Führung – Höchstleistung entwickeln“ richtet sich an Führungskräfte aus allen Bereichen sowie Lern- und Entwicklungs-Experten, die Führungsstärke maximieren und Höchstleistung bei sich und anderen fördern wollen.

Alle Informationen zur Gruppe „Starke Führung – Höchstleistung entwickeln“ auf Xing finden Sie hier.

SYNK GROUP und Stärkenorientierung

Ergänzende Informationen zum Thema Stärkenorientierung finden Sie im Internet unter „Gekonnt auf Stärken fokussieren“. Und eine weitere Gruppe mit dem Fokus auf Führung finden Sie unter „Leadership Reengineering: XING-Gruppe zur Zukunft der Führung„.

Mehr über die SYNK GROUP, zu den fünf Kompetenzzentren Leadership, Change, Sales, Diversity und Health sowie Informationen zu Referenzen und zu den Business Coaching-Qualifizierungsprogrammen finden Sie im Internet unter www.synk-group.com und www.synk-school.com.

Sie haben Fragen oder wollen sich informieren? – Wir freuen uns auf Ihren Anruf und beraten Sie gern: 0711 469 224 30.

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Interview mit Steffi Jones zum Thema „Leadership 2020“

SYNK interviewt Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Sport zum Thema „Leadership 2020“

Heute im Interview*: Steffi Jones, ehemalige deutsche Fußballspielerin und seit 2011 Direktorin beim Deutschen Fußball-Bund (DFB).

Steffi JonesWas war für Ihren bisherigen Erfolg wichtiger – Schwächen zu überwinden oder Stärken zu stärken?

Steffi Jones: „Wichtiger war keines, sondern: ‚Situativ reagieren‘, d.h. in der einen Situation muss eine Schwäche überwunden werden, um sich z.B. weiterzuentwickeln, und in der anderen Situation muss eine Stärke gestärkt werden, um (weitere) Potenziale nutzen zu können.“

Wie hat sich Ihr Fokus auf das durch Sie mitgeprägte Arbeitsklima ausgewirkt?

Steffi Jones: „Die Stärken der Mitarbeiter erkennen und diese unterstützen, dies hat selbstbewusstere und motiviertere Mitarbeiter zur Folge. Offene und regelmäßige Kommunikation nimmt die Mitarbeiter mit auf den Weg der gemeinsamen Zielerreichung. Durch die Delegation der anfallenden Arbeiten wird eine stärkere Konzentration auf wichtige Aufgaben möglich.“

Was glauben Sie wird künftig für erfolgreiches Leadership wichtig sein?

Steffi Jones: „Je besser das Team zusammen arbeitet, umso erfolgreicher wird es sein. Motivierte Mitarbeiter sind eine gute Grundlage dafür. Unterschiedliche Charaktere, unterschiedliche Kompetenzen, heterogene Zusammensetzung der Teams, das führt zu Innovation und Kreativität. Die Führungskraft muss Vertrauen in die Kompetenzen der Mitarbeiter haben. Transparenz hinsichtlich Kommunikation und Vorgehensweise lässt die Mitarbeiter Entscheidungen verstehen. Die Führungskraft muss Entscheidungen treffen können. Sie muss Konflikte erkennen, ansprechen und nach Möglichkeit früh genug aus der Welt schaffen.“

Was gilt es zu überwinden oder loszulassen auf dem Weg zum künftigen Leadership?

Steffi Jones: „Eine Führungskraft muss die Heterogenität innerhalb der Teams zu schätzen wissen und „Querdenkern“ Freiraum schaffen – auch wenn es unbequem werden könnte. Eine Führungskraft muss entscheiden und delegieren können, Wissensmonopole sind out. Eine transparente Kommunikation in Richtung aller Ebenen entblößt nicht, sondern fördert die Zusammenarbeit.“

Zur Person:
Stephanie Ann „Steffi“ Jones, geboren 1972 in Frankfurt am Main, ist ehemalige deutsche Fußballspielerin und seit 2011 Direktorin beim Deutschen Fußball-Bund (DFB).

Mit dem 1. FFC Frankfurt wurde sie drei Mal Deutscher Pokalsiegerin, vier Mal Deutscher Meisterin und zwei Mal UEFA-Cup-Siegerin. 2000 und 2004 gewann sie mit der Nationalmannschaft Bronze bei den Olympischen Spielen. Mit Washington Freedom gewann sie den Founders Cup und mit dem Nationalteam holte sie 2003 den Weltmeistertitel. 2005 wurde sie mit dem Nationalteam zum dritten Mal in Folge Europameisterin.

2006 erhielt sie schließlich als Schirmherrin des Projekts „Balance 2006 – Integration und Toleranz für eine friedliche Fußball-Weltmeisterschaft“ den Hessischen Verdienstorden.

Von 2008 bis 2011 war sie Präsidentin des Organisationskomitees für die Frauenfußball-WM 2011.

Sohn Steffi Jones sagt: „Fußball ist wirklich mehr als nur dieses Spiel. Man kann über den Fußball Botschaften transportieren, Werte vermitteln: Respekt und Fairplay!“

*Das Interview führte Frank Kübler, Geschäftsführer der SYNK GROUP, im Rahmen des internationalen Forschungsprojekts zum Thema Stärkenorientierung in der Führung (2013).

Leadership 2020

SYNK interviewt Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Sport zum Thema „Leadership 2020“. Lesen dazu auch …

Die Fokussierung auf Stärken bewirkt eine Erfolgsmaximierung, hat einen multiplizierenden Effekt und verleiht „Schwung und Energie“.

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Auszeichnung der besten Arbeitgeber Deutschlands – SYNK vor Ort

In Berlin wurden in dieser Woche der „Bester Arbeitgeber Award“ für die besten Arbeitgeber Deutschlands sowie der „New Work Award“ für Unternehmen mit innovativen Arbeitskonzepten verliehen.

image.xmlIn einer Studie des Magazins Focus in Kooperation mit dem Karrierenetzwerk XING wurden 20.000 Angestellte aller Hierarchiestufen zu ihren Arbeitgebern befragt. Mit einem umfangreichen Fragenkatalog beispielsweise zur Förderung von Eigeninitiative, zur Gestaltungsfreiheit oder zum Führungsverhalten wurde ermittelt, wer seinen Mitarbeitern derzeit in Deutschland die besten Arbeitsbedingungen bietet.

Unter den TOP 3 landeten die Automobilbauer Audi und BMW, sowie der Flugzeughersteller Airbus. Diesen Unternehmen ist heute ihr größter Wert für die Zukunft bewusst. Sie fördern und inspirieren mit innovativen Maßnahmen ihre Mitarbeiter und sorgen so dafür, dass ihre Unternehmen zukunftsfähig bleiben.

image2.xmlDie Chance und gleichzeitig Herausforderung für die Arbeitswelt der Zukunft ist die zunehmende Möglichkeit der Vernetzung. Sie führt auch zu neuen Bewertungs- und Empfehlungswerkzeugen im World Wide Web. Sie machen es den Talenten der Zukunft einfacher, den besten Arbeitgeber zu finden.

So sei es eine Aufgabe für die Unternehmen, im „war for talents“ im Unternehmen den Mitarbeitern Raum für Eigeninitiative, Entfaltung und Teilhabe zu schaffen.

Wir sagen: Dazu bedarf es der Orientierung an Stärken und einer Führung, die sich durch Haltung definiert. Mehr dazu finden Sie im Internet unter SYNK Exzellenz – Stärkenorientierung sowie unter SYNK Leadership.

Ausführliche Informationen über die SYNK GROUP, zu den fünf Kompetenzzentren Leadership, Change, Sales, Diversity und Health sowie Informationen zu Referenzen und zu den Business Coaching-Qualifizierungsprogrammen finden Sie im Internet unter www.synk-group.com und www.synk-school.com.

Autorin: Christine Baur, Leiterin Kommunikation bei der SYNK GROUP

Bilder: XING AG

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Leadership: Raus aus der „Sandwich-Falle“

Dr. Jörg WittenbergVon Dr. Jörg Wittenberg, Experte für Leadership und Projektmanagement

Zugegeben, es ist kein schöner, aber ein treffender Vergleich. Mein Gegenüber im letzten Coachinggespräch sah aus und fühlte sich wie ein vergessenes Sandwich, das ein paar Tage in der Aktentasche auf Wiederentdeckung hoffte und unter Druck von Laptop und Terminplan doch sehr gelitten hatte.

Sie war Anfang dreißig und seit wenigen Monaten in ihrer neuen Rolle als Abteilungsleiterin in einem Konzern unterwegs. Vom oberen Management bekam sie Druck. Die Deadlines wurden vorgezogen, die Budgets gekürzt und die Ziele änderten sich im Monatsrhythmus. Die Kommunikation ihres Chefs dazu fiel eher kryptisch und sporadisch aus. Ihre Mitarbeiter kannten ihre neue junge Chefin noch nicht lange und hatten Fragen zum Wieso, Weshalb, Warum. Und sie erhöhten ihrerseits den Druck auf „die Neue“ durch Austesten von Kompetenzspielräumen, Liegenlassen von Aufträgen und wohlbekannte Flurgespräche.

Druck von allen Seiten

Eine klassische Ausgangslage für eine Jungmanagerin, die sich durch den wachsenden und ungewohnten Druck von oben und unten wie ein Sandwich fühlt, das zwischen Daumen und Zeigefinger langsam zusammengedrückt wird. Das mittlere Management fungiert gleichermaßen als Schraubstock wie auch als Puffer im Tagesgeschäft und ist beiden Seiten verpflichtet. Zum einen gilt es, den Druck von oben in eine steigende Mitarbeiterproduktivität umzusetzen. Zum anderen soll sie den Druck von unten auf die Unternehmensführung abfedern und die kommunikativen Brüche zwischen den Unternehmensebenen kitten.

Es geht oftmals darum, die klare Unternehmensvision mit dem verwirrenden Tagesgeschäft zu vereinbaren und die Motivation im Team auf hohem Niveau zu halten. Und hinzu kommen die Positionskämpfe innerhalb des Middle-Managements, die außerhalb des offiziellen Protokolls auszufechten sind. Interpretiert man die Rolle des Middle-Managements in dieser Form, ist sie wahrlich undankbar und erinnert an ein altes Sandwich, das einem zwischen den Fingern auseinanderfällt.

Es geht auch anders

Diese negative Assoziation ist aber nicht zwingend und wird einem guten Sandwich auch nicht gerecht. Das Sandwich besteht aus drei Schichten. Die obere ist das Top-Management, die untere sind die Mitarbeiter und in der Mitte ist die Schicht, die das Middle-Management symbolisiert. Und ja, es wird von oben und unten Druck ausgeübt. Doch bestimmt haben Sie auf einem Stehempfang auch schon ein Sandwich in der Hand gehalten, das trotz Druck in Form geblieben ist und bei dem sich der Dip zwischen den Toastscheiben nicht auf ihr Business-Outfit verteilt hat.

Die Mitte macht den Unterschied

Es ist die Art und Weise, wie die Zutaten – wie die Gurke, der Salat oder die Tomaten – portioniert worden sind und welche Konsistenz der Dip hat. Stimmt hier alles, so bleibt ein perfektes Sandwich in Form und bekommt seinen individuellen Geschmack. Und nichts anderes gilt für das Zusammenwirken der unterschiedlichen Ebenen eines Unternehmens. Nur sind die Zutaten hier die Unternehmenskultur, das Zielsystem oder die Kompetenzen der Beteiligten.

Es gilt, sie richtig zu portionieren, zu nutzen und zu schichten und sie dann mit einem Dip zu versehen, der sie miteinander verbindet und ein kompaktes Ganzes bildet. Das ist die herausfordernde Aufgabe des Middle-Managements.

Dies gelingt nur mit einem ausgeprägten positiven Selbstverständnis des Middle-Managements, um mit mehr Selbstbewußtsein diese entscheidende Funktion ausfüllen zu können. Ziel sollte es nicht sein, sich dem Druck zu ergeben, sondern ihn zu nutzen, um seine eigene Rolle und Bedeutung für den Zusammenhalt des Gesamtsystems zu unterstreichen.

Erwartungsmanagement

Zentrale Fragen:

• Was erwartet das TOP-Management von mir und was erwarte ich vom TOP-Management?
• Was erwarte ich von meinen direkten Kollegen und was erwarten sie von mir?
• Was erwarte ich von meinen Mitarbeitern und was erwarten meine Mitarbeiter von mir?

Standing und Führungsstil

In einem zweiten Schritt geht es um die eigene Positionierung. Nur ein ausgeprägtes Standing in Richtung des TOP-Managements erlaubt der Führungskraft, den Druck von oben abzumildern und die verschiedenen Interessen unter einen Hut zu bringen. In Richtung der Mitarbeiter erfolgt die Positionierung hingegen über den individuellen Führungsstil, der hier das verbindende Element zwischen den Komponenten des Unternehmensalltags ausmacht. Authentizität gehört dabei zu den Erfolgsfaktoren.

Dieses positive Selbstverständnis zur eigenen Rolle kommt aber zumeist nicht von allein. Dem geht ein längerer Entwicklungsprozess voraus, der überdies auch die Unterstützung durch strukturierte Personalentwicklungsarbeit erfordert. Insbesondere designierte und erst kurz im Amt befindliche Führungskräfte bedürfen hier einer kontinuierlichen Unterstützung. Die richtige Haltung im Sinne des SNYK-Leadership-Verständnisses ist hier der Erfolgsfaktor, um nicht direkt zu Beginn der Karriere „platt“ gemacht zu werden.

→ Mehr über die SYNK GROUP, zu den fünf Kompetenzzentren Leadership, Change, Sales, Diversity und Health sowie Informationen zu Referenzen und zu den Business Coaching-Qualifizierungsprogrammen finden Sie im Internet unter www.synk-group.com und www.synk-school.com.

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Stärkenorientierung: „Führen in Hochleistungsteams“

Ein praktisches Fallbeispiel von Udo Krauß und David Liebnau, SYNK GROUP GmbH & Co. KG, zur Stärkenorientierung in der Führung in „Führen und führen lassen“ von Bernd Blessin und Alexander Wick

Seit mehr als fünf Jahren setzt das Beratungsunternehmen SYNK GROUP erfolgreich auf Stärkenorientierung in der Führung. Das Unternehmen vermittelt nicht nur Stärkenorientierung in seinen fünf Kompetenzzentren Leadership, Change, Sales, Diversity und Health, sondern geht selbst stärkenorientiert voran und lebt die Fokussierung auf Stärken.

Stärkenorientierung-in-der-FührungDabei geht es um „eine echte ‚Umfokussierung’, vom konventionellen Blick auf Schwächen und dem, was nicht mit dem anderen stimmt, hin zum für viele neuen Blick auf die Stärken und dem, was mit dem anderen stimmt“.

SYNK nennt das den „Blick der Biene“ statt dem „der Fliege“. Die Wirkung eines solchen Paradigmenwechsels ist Wertschätzung pur.

In dem anschaulich beschriebenen Beitrag „Führen von Hochleistungsteams“ beschreiben Udo Krauß und David Liebnau was Stärkenorientierung eigentlich heißt und wie sie – gekonnt umgesetzt – auf den Unternehmenserfolg wirkt und wie ein stärkenorientierter Führungsstil praktisch gelebt werden kann.

Entscheidend ist dabei das „Wie“, denn ein stärkenorientierter Führungsstil basiert auf Grundannahmen, die einen „klaren Kontrast bilden zu den weit verbreiteten schwächenorientierten Grundannahmen in der Führung“. Die Grundannahmen der Stärkenoreintierung machen Führung intensiver und steigern die Performance für den Kunden.

Lesen Sie hier den gesamten Beitrag „Führen in Hochleistungsteams“.

Mehr über die SYNK GROUP, zu den fünf Kompetenzzentren Leadership, Change, Sales, Diversity und Health sowie Informationen zu Referenzen und zu den Business Coaching-Qualifizierungsprogrammen finden Sie im Internet unter www.synk-group.com und www.synk-school.com.

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Interview mit Walter Kohl, Sohn des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl

SYNK interviewt Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Sport zu dem Thema „Leadership 2020“

Heute im Interview*: Walter Kohl, Sohn des ehemaligen deutschen Bundeskanzlers Helmut Kohl.

Walter KohlWas war für Ihren bisherigen Erfolg wichtiger – Schwächen zu überwinden oder Stärken zu stärken?

Walter Kohl: „Eine spannende Frage. Zunächst musste ich lernen meine Stärken zu entdecken, dann diese anzunehmen und schließlich zu entwickeln. Gerade auch durch meine Ausbildung als Volkswirt und Controller war ich viel zu lange auf das Ausmerzen von Schwächen trainiert. Erst als ich lernte, den Fokus auf meine Stärken wie beispielsweise Empathie zu legen, wurde mein Leben erfüllter.“

Wie hat sich Ihr Fokus auf das durch Sie mitgeprägte Arbeitsklima ausgewirkt?

Walter Kohl: „Ich hoffe, dass ich durch diese Einstellung zum Wachstum und Erfolg unseres Unternehmens beitragen kann, dass ich als Führungskraft heute ruhiger und gelassener bin und den Menschen mehr Raum gebe.“

Was glauben Sie wird künftig für erfolgreiches Leadership wichtig sein?

Walter Kohl: „Ein Kern für erfolgreiches Leadership besteht in meinen Augen in der rechten Balance zwischen Freiheit und Verantwortung. Menschen in Organisationen brauchen Freiräume, um ihr Potenzial zu entwickeln und auszuschöpfen. Ohne Verantwortung, besonders auch Eigenverantwortung, verkommt Freiheit zu Anarchie und Chaos. Es ist wie bei Ying und Yang, das rechte Maß führt zum Erfolg. Die aktuelle Euro-Krise, gerade auch die Situation in Griechenland, bietet ein trauriges Beispiel der Entkoppelung von Freiheit und Verantwortung. Ich denke, dass in Führungsfragen die Beziehungskompetenz immer über der Sachkompetenz stehen sollte.“

Was gilt es zu überwinden oder loszulassen auf dem Weg zum künftigen Leadership?

Walter Kohl: „Es gilt vor allem die eigenen Ängste und Unsicherheiten zu überwinden.“

Zur Person:
Walter Kohl, *1963, Sohn des ehemaligen deutschen Bundeskanzlers Helmut Kohl, schreibt seine ganz eigene Geschichte:

Er diente als Reserve-Offiziersanwärter, studierte in Harvard und Wien Geschichte und Volkswirtschaft und schloss ein MBA in INSEAD ab. Nach acht Jahren im Ausland und leitender Tätigkeit in deutschen Großunternehmen, arbeitet er zusammen mit seiner Frau als Unternehmer. Walter Kohl hat zwei Bücher geschrieben, u. a. den Bestseller „Leben oder gelebt werden“.

*Das Interview führte Udo Krauß, Geschäftsführer der SYNK GROUP im Rahmen seines internationalen Forschungsprojekts zum Thema Stärkenorientierung in der Führung (Juni 2013).

Leadership 2020

SYNK interviewt Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Sport zum Thema „Leadership 2020“. Lesen dazu auch …

Die Fokussierung auf Stärken bewirkt eine Erfolgsmaximierung, hat einen multiplizierenden Effekt und verleiht „Schwung und Energie“.

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