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Shopfloormanagement 4.0 – auf was es ankommt

Industrie 4.0 und Digitalisierung verändern nicht nur die Produktionsprozesse und die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine, sondern auch die Zusammenarbeit in Teams, die Kommunikation zwischen Abteilungen z.B. Produktion und Logistik als auch die Mitarbeiterführung.
„Führung vor Ort“ bleibt dabei das wichtigste Instrument zur nachhaltigen Umsetzung von Leanmanagement. Nur, das was zu tun ist und wie etwas zu tun ist, wird sich auch im Shopfloormanagement neu ausrichten müssen. IoT-Technologien (Internet of Things) können das Shopfloor Management effektiver und effizienter machen. Nur der Umgang mit Echtzeitdaten, intelligenten Apps, agilen und transparenten Managementsystemen will gelernt sein.
Und dabei geht es nicht nur um die Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit neuen Technologien, sondern um so mehr um die sozialen und personalen Schlüsselkompetenzen im Umgang mit Menschen in einem sich ständig veränderbaren Arbeitsumfeld.
Das „Kata-Coaching“ ist dafür ein gutes Beispiel.
Der Ansatz der Verbesserungskata verfolgt das Ziel permanent um schrittweise neues Wissen zur Verbesserung von Geschäftsprozessen zu generieren und sich mit Hilfe von klar gesteckten Zielen und einem strukturiertem Coaching hin zu einem übergeordneten Ziel zu bewegen. Das regelmäßige und disziplinierte Coaching anhand von fünf zentralen Coachingfragen erlaubt eine experimentelle Vorgehensweise, um die beste Lösung für die Zielerreichung step by step zu entwickeln. Das Kata-Coaching verankert dadurch die Verbesserungsarbeit im täglichen Tun der Führungskräfte und Mitarbeiter.
Grundlegende Annahmen dabei sind:
  • Mitarbeiter haben Kenntnisse über die strategischen Ziele der Organisation
  • Führungskraft als auch der Mitarbeiter kennen die zu verbessernden Prozesse genau
  • Führungskraft entwickelt den einzelnen Mitarbeiter in seinen Fähigkeiten, so dass dieser motiviert ist, aus eigenem Antrieb Prozesse zu verbessern.
In diesen drei Grundannahmen liegen aber bereits die Probleme, die den Erfolg des Kata-Coachings gefährden können.
In vielen Unternehmen kennen die Mitarbeiter die strategischen Ziele des Unternehmen nicht und können keinen Zusammenhang zwischen ihrer Aufgabe und den Beitrag zum Unternehmensziel ableiten. Sinnstiftung, Commitment und Identifikation sind nur begrenzt möglich. Die fehlende Kenntnis über die Prozesse in ihren Zusammenhängen und Wechselwirkungen ist auch ein immer wiederkehrendes Problem des Silo- oder Abteilungsdenkens. Der angenommene Zusammenhang zwischen Können und Wollen, d.h. befähigte Mitarbeiter sind auch gleichzeitig eigenmotiviert wird in der täglichen Praxis oft widerlegt. Denn die Motivation ist oft unabhängig davon, ob jemand etwas kann. Andere Faktoren wie Werte, Persönlichkeit, Wohlbefinden oder die aktuelle Arbeitsstituation beeinflussen ebenfalls die Motivation.
Aus diesem Grund muss das Shopfloormanagement 4.0 diese Erkenntnisse berücksichtigen und das Kata-Coaching um diese Facetten bereichern.
Das folgende Schaubild zeigt den SYNK Kata-Coachingpozess 4.0 mit den notwendigen Ergänzungen (in kursiver Schrift).

Ihr Jörg Krauter
joerg.krauter@synk-group.com

 


Stärkenorientierte Führung: 1. Coaching Day des Verbandes der Vertriebsmanager

In der vergangenen Woche hat der in diesem Jahr neu gegründete Bundesverband der Vertriebsmanager gemeinsam mit der SYNK GROUP zum ersten Mal einen Coaching Day in Stuttgart veranstaltet. In zwei Sessions am Vor- und am Nachmittag erhielten die Teilnehmer Einblicke in die Möglichkeiten des Einsatzes der Stärkenorientierung in der Führung als Vertriebsmanager.

P1140406Beim Ansatz der Stärkenorientierung geht es darum, den Fokus auf die eigenen Talente und Stärken zu richten weg von einer häufig eher verbreiteten Schwächenorientierung. So stand ganz am Anfang des Tages in der Begrüßungsrunde das Benennen und Beschreiben der eigenen Stärke des einzelnen Teilnehmer.

Der Einstieg in den praxisorientierten Coaching Day erfolgte über einen Basis-Baustein der Ausbildung zum European Business Coach: die logischen Ebenen nach Robert Dilts. Dilts interpretiert sein Modell der logischen Ebenen als Aussage über die Funktionsweise des Gehirns. Übergeordnete Ebenen wie Kultur und Rolle organisieren nach seinem Modell die Informationen auf den darunter liegenden Ebenen, z.B. das Verhalten in einer bestimmten Situation. Im nächsten Schritt wurde deshalb ein Blick darauf geworfen, welche Rolle(n) nehme ich als Vertriebsmanager ein oder inwieweit beeinflussen meine Glaubenssätze mein Verhalten im Kunden- bzw. im Mitarbeitergespräch? Selbstreflexion ist eine der wichtigsten Aufgaben einer Führungskraft, bevor sie sich als 1. Coach vor Ort um die Reflexion ihrer Mitarbeiter kümmert.

Im interaktiven Austausch in Partnertandems reflektierten die Teilnehmer die Fragen:

„Welche Kultur erlebe ich in meinem Unternehmen?“

„Was motiviert mich, meine Rolle als Vertriebsmanager einzunehmen?“

„Welche Erwartungen haben mein Vorgesetzter, meine Mitarbeiter und ggf. meine Kunden an mich in dieser Rolle?“

Zugleich diente dies als erste Trainingseinheit für einen Einstieg in ein strukturiertes Gespräch über die logischen Ebenen. In der Reflexion wurde deutlich, wie maßgeblich das Verstehen unterschiedlicher Kulturen für den Erfolg ist – dabei geht es nicht ausschließlich um multilinguale Unternehmen,  manchmal treffen auch fusionsbedingt unterschiedliche Unternehmenskulturen aufeinander.P1140592

Im 2. Part zur stärkenorientierten Führung ging es darum, welche Wirkung die eigenen Einstellung als Führungskraft auf die Mitarbeiterbindung hat. Betrachte ich mein Umfeld durch die „Bienenbrille“ und suche ich bewusst nach positiven Effekten und Eindrücken oder behalte ich die „Fliegenbrille“ auf, die ich aus Schulzeiten kenne, in denen ich selbst auf meine Defizite hingewiesen wurde?

Große Überraschung bei den Teilnehmern löste ein Experiment aus, das die beinah unglaubliche Wirkung einer talentbasierten Förderung  zum Ausdruck brachte. Die Teilnehmer begaben sich mit Hilfe der S.I.G.N.-Analyse, einem Instrument aus der StärkenCoach-Ausbildung,  auf die Suche nach den Stärken ihrer Tandem-Gesprächspartner.

Angeregt wurde über „Spitzenleistung“, „Instinkt und Vorfreude“, „Glück und Inspiration“ sowie der „Notwendigkeit durch Erfüllung und Sinn“ reflektiert und die zu Tage geförderten Stärken in Einklang mit der momentanen Rolle gebracht.

P1140594Damit wurde innerhalb weniger Stunden eine Grundlage zu stärkenorientierter Führung geschaffen. „Stärkenorientierung ist eine Lebensaufgabe“, sagte schon Donald O. Clifton, der Begründer des Strengthfinders, auf dessen Basis die SYNK GROUP seit Jahren mit dem Ansatz der Stärkenorientierung in Trainings und Coaching arbeitet.

Über Eindrücke und Anregungen berichteten die Teilnehmer in der abschließenden Feedbackrunde, wie beispielsweise diese Stimmen:

„Mir hat gefallen, dass es sehr praktisch orientiert war und mir eine Brücke in die Praxis gebaut hat.“ Anna Ratzel, International Key Account Manager bei Hummel GmbH & Co. KG

„Vielen Dank für das super Seminar am heutigen Tage zum Thema „Stärkenorientierte Führung“ – es hat mir geholfen Dinge zu sortieren bzw. bereits Gelerntes im neuen Licht zu sehen. Und auch wo ich noch gerne in der Zukunft weiterarbeiten möchte. Sie haben es geschafft in die kurze Zeit eine tolle Mischung von verschiedenen Vortragstechniken und Inhalten zu packen. Ich kann Sie daher nur mit gutem Gewissen weiterempfehlen!“ Christian Kastner, Sales Director PEMTec SNC

„Spannend, leider zu kurz, ich hätte Lust, das Thema weiter zu vertiefen.“ Ahmed Lasyan, Kroll Ontrack

Hier finden Sie weitergehende Informationen zum Ansatz der Stärkenorientierung und StärkenCoach-Ausbildung.


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Stärkenorientierung: „Führen in Hochleistungsteams“

Ein praktisches Fallbeispiel von Udo Krauß und David Liebnau, SYNK GROUP GmbH & Co. KG, zur Stärkenorientierung in der Führung in „Führen und führen lassen“ von Bernd Blessin und Alexander Wick

Seit mehr als fünf Jahren setzt das Beratungsunternehmen SYNK GROUP erfolgreich auf Stärkenorientierung in der Führung. Das Unternehmen vermittelt nicht nur Stärkenorientierung in seinen fünf Kompetenzzentren Leadership, Change, Sales, Diversity und Health, sondern geht selbst stärkenorientiert voran und lebt die Fokussierung auf Stärken.

Stärkenorientierung-in-der-FührungDabei geht es um „eine echte ‚Umfokussierung’, vom konventionellen Blick auf Schwächen und dem, was nicht mit dem anderen stimmt, hin zum für viele neuen Blick auf die Stärken und dem, was mit dem anderen stimmt“.

SYNK nennt das den „Blick der Biene“ statt dem „der Fliege“. Die Wirkung eines solchen Paradigmenwechsels ist Wertschätzung pur.

In dem anschaulich beschriebenen Beitrag „Führen von Hochleistungsteams“ beschreiben Udo Krauß und David Liebnau was Stärkenorientierung eigentlich heißt und wie sie – gekonnt umgesetzt – auf den Unternehmenserfolg wirkt und wie ein stärkenorientierter Führungsstil praktisch gelebt werden kann.

Entscheidend ist dabei das „Wie“, denn ein stärkenorientierter Führungsstil basiert auf Grundannahmen, die einen „klaren Kontrast bilden zu den weit verbreiteten schwächenorientierten Grundannahmen in der Führung“. Die Grundannahmen der Stärkenoreintierung machen Führung intensiver und steigern die Performance für den Kunden.

Lesen Sie hier den gesamten Beitrag „Führen in Hochleistungsteams“.

Mehr über die SYNK GROUP, zu den fünf Kompetenzzentren Leadership, Change, Sales, Diversity und Health sowie Informationen zu Referenzen und zu den Business Coaching-Qualifizierungsprogrammen finden Sie im Internet unter www.synk-group.com und www.synk-school.com.

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