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Was wäre wenn…wir künftig stärkenfokussiert lernen und arbeiten würden?

Welche Energien könnten dann freigesetzt werden? Und welchen Nutzen hätte das für Unternehmen?

Fragen, die David Liebnau gemeinsam mit Berliner Coaches und Trainern am Mittwochabend im Rahmen eines Berliner ICF Chapter-Workshops zum Thema StärkenCoaching nachgegangen ist.

Was ist StärkenCoaching?

P1100080Dabei geht es zunächst um das Erlernen einer Sprache der Stärken. Wir sind insbesondere in der deutschen Kultur häufig eher auf die Suche nach Fehlern und das Beheben von Schwächen fokussiert. Das fängt meist in der Schule schon an. Es wird nicht daran gearbeitet, was jemand besonders gut kann, weiterzuentwickeln. Sondern es wird häufig eher danach geschaut, wie das, was jemand nicht so gut kann, verbessert werden kann. Und bereits hier führt diese Vorgehensweise meist zu Frustration und Demotivation.

Es geht darum aus einer defizitorientierten Perspektive in eine stärkenfokussierte Perspektive zu kommen. Der Ansatz basiert auf vierzig Jahren Forschung der positiven Psychologie. Sie hat untersucht, wie wir Talente erkennen und ein Alphabet für das Benennen der Talente entwickelt.

Und was ist der Unterschied zwischen Talenten und Stärken?

Wir kommen mit unterschiedlichen Neigungen und Prägungen auf die Welt, entwickeln in unseren ersten 15 Lebensjahren diese weiter und prägen diese aus. Ein Talent erkennen wir daran, dass uns etwas besonders leicht fällt. Wir machen oder können es, ohne das es uns schwer fällt. Und wir haben beim Einsatz unserer Talente Freude im Tun.

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Der stärkenorientierte Ansatz konzentriert sich auf das Entwickeln von Stärken und baut darauf, diese im täglichen Tun optimal einzusetzen. Es geht darum herauszufinden, was die Talente für den Einzelnen bedeuten und wie diese zusammenspielen können. Der Fokus kann sich hier zunächst auf die einzelne Person richten. Interessant ist dies aber auch insbesondere für Unternehmen und Führungskräfte in Unternehmen, wenn sie mit einem stärkenorientierten Blick auf ihre Teammatrix schauen und die Talente ihrer Mitarbeiter in der Verbindung betrachten. Die Talente können dann auf motivierende und produktive Weise zu Stärken entwickelt  und eingesetzt werden. Das wirkt sich wiederum positiv auf die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter aus. Damit ist die Stärkenorientierung das Leben von echter Vielfalt. Und es hilft Organisationen und Unternehmen der Komplexität unserer Zeit gerecht zu werden.

David Liebnau bietet an der SYNK Business School die Qualifizierung zum StärkenCoach für Führungskräfte und Coaches an. Hier vermittelt er Strategien und Instrumente, wie Talente wahrgenommen und die Stärken beim Einzelnen wie im Team maximiert werden können. Im April startet die nächste Ausbildung in Berlin – weitere Informationen finden Sie hier.


Stärkenorientierte Führung: 1. Coaching Day des Verbandes der Vertriebsmanager

In der vergangenen Woche hat der in diesem Jahr neu gegründete Bundesverband der Vertriebsmanager gemeinsam mit der SYNK GROUP zum ersten Mal einen Coaching Day in Stuttgart veranstaltet. In zwei Sessions am Vor- und am Nachmittag erhielten die Teilnehmer Einblicke in die Möglichkeiten des Einsatzes der Stärkenorientierung in der Führung als Vertriebsmanager.

P1140406Beim Ansatz der Stärkenorientierung geht es darum, den Fokus auf die eigenen Talente und Stärken zu richten weg von einer häufig eher verbreiteten Schwächenorientierung. So stand ganz am Anfang des Tages in der Begrüßungsrunde das Benennen und Beschreiben der eigenen Stärke des einzelnen Teilnehmer.

Der Einstieg in den praxisorientierten Coaching Day erfolgte über einen Basis-Baustein der Ausbildung zum European Business Coach: die logischen Ebenen nach Robert Dilts. Dilts interpretiert sein Modell der logischen Ebenen als Aussage über die Funktionsweise des Gehirns. Übergeordnete Ebenen wie Kultur und Rolle organisieren nach seinem Modell die Informationen auf den darunter liegenden Ebenen, z.B. das Verhalten in einer bestimmten Situation. Im nächsten Schritt wurde deshalb ein Blick darauf geworfen, welche Rolle(n) nehme ich als Vertriebsmanager ein oder inwieweit beeinflussen meine Glaubenssätze mein Verhalten im Kunden- bzw. im Mitarbeitergespräch? Selbstreflexion ist eine der wichtigsten Aufgaben einer Führungskraft, bevor sie sich als 1. Coach vor Ort um die Reflexion ihrer Mitarbeiter kümmert.

Im interaktiven Austausch in Partnertandems reflektierten die Teilnehmer die Fragen:

„Welche Kultur erlebe ich in meinem Unternehmen?“

„Was motiviert mich, meine Rolle als Vertriebsmanager einzunehmen?“

„Welche Erwartungen haben mein Vorgesetzter, meine Mitarbeiter und ggf. meine Kunden an mich in dieser Rolle?“

Zugleich diente dies als erste Trainingseinheit für einen Einstieg in ein strukturiertes Gespräch über die logischen Ebenen. In der Reflexion wurde deutlich, wie maßgeblich das Verstehen unterschiedlicher Kulturen für den Erfolg ist – dabei geht es nicht ausschließlich um multilinguale Unternehmen,  manchmal treffen auch fusionsbedingt unterschiedliche Unternehmenskulturen aufeinander.P1140592

Im 2. Part zur stärkenorientierten Führung ging es darum, welche Wirkung die eigenen Einstellung als Führungskraft auf die Mitarbeiterbindung hat. Betrachte ich mein Umfeld durch die „Bienenbrille“ und suche ich bewusst nach positiven Effekten und Eindrücken oder behalte ich die „Fliegenbrille“ auf, die ich aus Schulzeiten kenne, in denen ich selbst auf meine Defizite hingewiesen wurde?

Große Überraschung bei den Teilnehmern löste ein Experiment aus, das die beinah unglaubliche Wirkung einer talentbasierten Förderung  zum Ausdruck brachte. Die Teilnehmer begaben sich mit Hilfe der S.I.G.N.-Analyse, einem Instrument aus der StärkenCoach-Ausbildung,  auf die Suche nach den Stärken ihrer Tandem-Gesprächspartner.

Angeregt wurde über „Spitzenleistung“, „Instinkt und Vorfreude“, „Glück und Inspiration“ sowie der „Notwendigkeit durch Erfüllung und Sinn“ reflektiert und die zu Tage geförderten Stärken in Einklang mit der momentanen Rolle gebracht.

P1140594Damit wurde innerhalb weniger Stunden eine Grundlage zu stärkenorientierter Führung geschaffen. „Stärkenorientierung ist eine Lebensaufgabe“, sagte schon Donald O. Clifton, der Begründer des Strengthfinders, auf dessen Basis die SYNK GROUP seit Jahren mit dem Ansatz der Stärkenorientierung in Trainings und Coaching arbeitet.

Über Eindrücke und Anregungen berichteten die Teilnehmer in der abschließenden Feedbackrunde, wie beispielsweise diese Stimmen:

„Mir hat gefallen, dass es sehr praktisch orientiert war und mir eine Brücke in die Praxis gebaut hat.“ Anna Ratzel, International Key Account Manager bei Hummel GmbH & Co. KG

„Vielen Dank für das super Seminar am heutigen Tage zum Thema „Stärkenorientierte Führung“ – es hat mir geholfen Dinge zu sortieren bzw. bereits Gelerntes im neuen Licht zu sehen. Und auch wo ich noch gerne in der Zukunft weiterarbeiten möchte. Sie haben es geschafft in die kurze Zeit eine tolle Mischung von verschiedenen Vortragstechniken und Inhalten zu packen. Ich kann Sie daher nur mit gutem Gewissen weiterempfehlen!“ Christian Kastner, Sales Director PEMTec SNC

„Spannend, leider zu kurz, ich hätte Lust, das Thema weiter zu vertiefen.“ Ahmed Lasyan, Kroll Ontrack

Hier finden Sie weitergehende Informationen zum Ansatz der Stärkenorientierung und StärkenCoach-Ausbildung.


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SYNK BUSINESS SCHOOL aktiviert Alumni-Netzwerk

Netzwerken lohnt sich

Alumni Xing Logo 600x600px SYNK EBC-AlumniMit dem Frühlingsanfang möchte die SYNK BUSINESS SCHOOL das vielseitige Netzwerk von Absolventen aus über 68 Ausbildungsjahrgängen aktiv dabei unterstützen in Kontakt zu kommen und hat deshalb eine Plattform zum Austausch über Coaching-Erfahrungen, neue Ideen, Problemstellungen und Best Practices gegründet. Sie lädt alle Absolventen der SYNK BUSINESS SCHOOL herzlich ein, sich für die gemeinsame Alumni-Gruppe auf XING und einen Alumni-Tag gemeinsam mit den Lehrcoaches und Absolventen anzumelden .Bildschirmfoto 2014-03-28 um 13.14.48

Seit mittlerweile 9 Jahren bilden die erfahrenen Lehrcoaches der SYNK BUSINESS SCHOOL – bis 2013 bekannt unter dem Namen „European Academy of Business Coaching“ – zum European Business Coach aus. Mit über 700 Absolventen gehört die SYNK BUSINESS SCHOOL heute zu den größten Ausbildungsinstituten für Coaching in der DACH-Region.

Besonders gefreut, hat Jörg Krauter, Direktor der SYNK BUSINESS SCHOOL, dass die Ausbildung zum European Business Coach seit 2013 zusätzlich die Kriterien der International Coach Federation erfüllt und seitdem mit dem „Approved Coach Specific Training Hours (ACSTH)“-Zertifikat zertifiziert ist.

Joerg Krauter - Speaker

„Damit wird die Ausbildung an der SYNK BUSINESS SCHOOL als eine der wenigen Coaching-Ausbildungen im deutschsprachigen Raum den internationalen Kriterien gerecht und beweist seine außerordentliche Exzellenz,“ so Jörg Krauter.

Neben den Basisausbildungen bietet die School eine Reihe von Weiterbildungsmöglichkeiten mit einem Schwerpunkt auf der Stärkenorientierung zum StärkenCoach und mit dem Fokus auf dem Thema Führung zum Leadership Coach. SYNK setzt in 2014 auf Synergien und bietet in Kooperation mit dem Freiburger Institut die SYNK Coaching Supervision an. Das mit dem deutschen Coachingpreis 2012 ausgezeichnete Coaching-Tool bietet ein 360° Feedback als Coach und ermöglicht künftig noch ressourcen- und klientenorientieter zu coachen.

Weitere Informationen zum vielseitigen Angebot der SYNK BUSINESS SCHOOL finden Sie hier.

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Qualität im Coaching – SYNK unterstützt Studie der Universität Köln

„Wo hört Coaching auf, wo fängt Therapie an?“ – Unter diesem Titel erforscht die Universität Köln Kriterien zur Identifizierung therapiebedürftiger Coachinganliegen.

Die Übergänge zwischen psychischer Störung und normalem Verhalten sind fließend. Daher ist es gerade für Coachs ohne psychologische bzw. psychotherapeutische Ausbildung aus Verantwortung gegenüber dem Coachee und aus rechtlichen Gründen wichtig zu beurteilen, ab wann der vertretbare Coachingrahmen verlassen wird.

SYNK Business School - Coachingausbildungen, Managementlehrgänge, FührungskräftetrainingBereits im 2003/2004 hat die SYNK GROUP die PAS 1029 als Qualitätsrahmen für das Business Coaching initiiert. Seither bildet die PAS 1029 die Grundlage für die Coachingsausbildung zum European Business Coach und weitere Ausbildungsprogramme an der SYNK Business School.

Die PAS 1029 regelt, basierend auf einem wissenschaftlich fundierten Qualitätsmodell, den Begriff Coaching, die Qualitätsdimensionen Struktur, Prozess und Ergebnis, den Aufbau und Ablauf eines Coachingprozesses und die Evaluation.

Die öffentlich verfügbare Spezifikation für das Beratungsfeld Einzel-Coaching setzt auf eine klare Differenzierung – „Das Coaching ist keine Psychotherapie“ – und verweist zur klaren Abgrenzung auf das Psychotherapeutengesetz.

Die Studie der Universität Köln unter der Leitung von Prof. Dr. Egon Stephan soll Coachs helfen, einen unterstützenden Leitfaden für einen verantwortungsvolleren Umgang mit Klienten im Coachingprozess bereitzustellen. Die Teilnehmer erfahren mehr darüber, „ob und wie sie einen therapiebedürftigen Coachee erkennen“ und „lernen praktikable Kriterien kennen, die ihnen möglicherweise zukünftig das Identifizieren hilfsbedürftiger Klienten erleichtern.“

Zur Teilnahme an dem Projekt sind erfahrene Coachs ebenso eingeladen wie Lehrcoachs oder künftige Coachs, die derzeit eine Coachingausbildung absolvieren.

Über eine Infoblatt „Coaching und Psychotherapie“ können sich Interessenten zusätzlich über das Projekt informieren.

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