SYNK GROUP | BLOG


Leave a comment

Kleine Schritte. Große Veränderungen.

Über 1.100 Teilnehmer aus mehr als 50 Ländern der Welt. In Orlando im US-Bundesstaat Florida trafen sich Ende Juni führende Wissenschaftler, Praktiker, Führungskräfte und Studenten aus aller Welt zum World Congress on Positive Psychology (WCPP).

Laut Aussage des Wirtschafts-Nobelpreisträgers Daniel Kahneman erfahren wir im wachen Zustand täglich fast 20.000 individuelle Momente. Jeder Moment dauert ein paar Sekunden. Davon entfallen im Schnitt rund 10.000 Momente auf die Arbeitszeit. Die Frequenz der kleinen positiven Aktionen, beispielsweise durch ein Lob vom Chef, entscheidet darüber, ob Menschen aufblühen oder dahinvegetieren.

Strahlkraft auf Führung

Die Positive Psychologie liefert Antworten auf die Frage, welche Faktoren dazu beitragen, Sinn und Erfüllung im (beruflichen) Leben zu finden und zu mehren. Sie zeigt, wie der eigene Denk- und Handlungsspielraum – und der von Mitarbeitern – erweitert werden kann. Der Fokus liegt auf dem, was funktioniert, was gelingt, auf den Stärken. Diese Sicht wird als Paradigmenwechsel in der Psychologie angesehen und hat eine ebensolche Strahlkraft auf den Alltag von Führungskräften.

1 Martin Seligman_WCPP2015Die Bausteine der Positiven Psychologie fasst Martin Seligman in der Eröffnung des Kongresses unter dem Akronym PERMA zusammen. Die fünf Buchstaben stehen für P = Positive Emotionen, E = Engagement, R = Relationships (Beziehungen), M = Meaning (Sinn und Bedeutung), A = Accomplishment (Leistung, Erfolg).

Produktiver in Teams

Die mehrfach ausgezeichnete Wissenschaftlerin Barbara Fredrickson fand heraus, dass Teams, bei denen das Verhältnis von positiven zu negativen Momenten mindestens 3:1 ist, produktiver sind als solche Teams, die diesen Wert nicht erreichen.

Der Effekt beruht darauf, dass positive Emotionen (am Arbeitsplatz) zu mehr Kreativität und zu einem breiteren und flexibleren Denk- und Verhaltensrepertoire führen.2 Barbara Fredrickson_WCPP2015

 

Aufwärtsspirale bei Veränderungen

Die Untersuchungen von Barbara Fredrickson zeigen, dass in der Priorisierung von positiven Impulsen der Schlüssel liegt, um Motivation und Nachhaltigkeit in Zeiten von Veränderungen zu erzielen.

Der von ihr erforschte Broaden-and-Build-Effekt erklärt, dass positive Emotionen zu einer Verbesserung von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten führen. „Eine positive Grundhaltung gestattet uns, Möglichkeiten in Betracht zu ziehen, die wir unter anderen Umständen gar nicht wahrnehmen würden“, so Fredrickson. Das verbessert auch die Fähigkeit, mit Schwierigkeiten umgehen und Probleme im beruflichen Alltag handhaben zu können.

Mehr „wir“ als „ich“

Jüngste Untersuchungen von Martin Seligman an der University of Pennsylvania zum Kommunikationsverhalten in Sozialen Medien kommen zu dem Ergebnis, dass Menschen mit einer höheren Zufriedenheit im Leben öfter das Wort „wir“ statt „ich“ nutzen.

Daraus lässt sich ableiten, dass auch das Denken der Menschen mit höherer Zufriedenheit bei der Arbeit in Teams eher auf das Wir und damit auf das verbindende Ziel und die gemeinsamen Interessen ausgerichtet ist.

Negative Einstellung vermeiden

Studien von Gallup belegen, wie stark eine Führungskraft, die sich auf die Stärken der Mitarbeiter konzentriert, die Wahrscheinlichkeit verringert, dass diese mit ihrer Arbeit unzufrieden (innere Kündigung oder extrem negative Einstellung) sind.

Erforscht wurde dafür, was geschieht, wenn Führungskräfte sich vorrangig auf die Stärken ihrer Mitarbeiter konzentrieren, sich vorangig um deren Schwächen kümmern oder ihre Mitarbeiter ignorieren.

Ein Chef, der seine Mitarbeiter anhaltend ignoriert, erzeugt bei diesen mit einer Wahrscheinlichkeit von 40 % eine innere Kündigung. Im Fall der Konzentration auf Schwächen liegt der Wert bei 20 %. Bei Führungskräften, die sich auf die Stärken ihrer Mitarbeiter fokussieren, liegt die Wahrscheinlichkeit für eine extrem negative Einstellung oder innere Kündigung der Mitarbeiter bei gerade einmal 1 %.

Jeder Moment zählt

3 Tom Rath_WCPP2015Tom Rath, Autor und Businessexperte in der Evaluierung von Stärken von Mitarbeitern hat die Studie begleitet. Seine aktuellen Untersuchungen machen deutlich, dass Zufriedenheit keine Frage von Jahren ist, sondern im Hier und Jetzt entsteht. Sinnvolle Veränderungen beruhen auf dem konstruktiven Denken und Handeln in jedem Moment des Tages. Tom Rath unterscheidet dabei drei Dimensionen:

Meaning – Ziel ist es, etwas zu tun, was Sinn und Bedeutung hat und anderen Nutzen bietet. Seine Studien kommen zu dem Ergebnis, dass 20 % der Menschen sagen, sie haben sich gestern mit sinnvoller Arbeit beschäftigt.

Interactions – Im Zusammenspiel mit anderen Menschen geht es darum, mehr positive Momente als negative zu erleben. 16 % sagen, sie hatten gestern sehr positive Erlebnisse mit anderen Menschen, so die Untersuchungen von Tom Rath.

Energy – Im Fokus stehen Entscheidungen, welche die mentale und körperliche Gesundheit fördern. In den Untersuchungen sagen 11 % der Befragten, sie hatten am gestrigen Tag viel Energie zur Verfügung.

Das Credo, so Rath: „Kleine sinnvolle Handlungen jeden Tag sind der beste Weg, um etwas zu verändern. Diese kleinen Schritte führen langfristig zu bedeutenden Ergebnissen.“

Mit Blick auf das Thema Leadership zieht Tom Rath das Fazit: „Die Qualität deiner Führungskraft ist wichtiger für deine Gesundheit als die Qualität deines Arztes.“

Paradigmenwechsel in Mitarbeitergesprächen

Was können Führungskräfte in ihrem Alltag konkret tun, um die Zufriedenheit der Mitarbeiter am Arbeitsplatz weiter zu fördern?

Es beginnt bei der Kommunikation. Aktuelle Studien von Michelle McQuaid vom VIA Institute on Character in Ohio zeigen, dass 68 % der Führungskräfte über einen längeren Zeitraum mit ihren Mitarbeitern nicht über deren Stärken sprechen. Ihre Kommunikation umfasste eher allgemeine Aussagen, sie ignorierten die erbrachte Leistung der Mitarbeiter oder verwiesen auf deren Schwächen.

Diese Art der Kommunikation von Führungskräften fördert die Entstehung einer extrem negativen Einstellung bei Mitarbeitern bis hin zur inneren Kündigung. McQuaid sagt deshalb: „68 % der Manager führen die falschen Gespräche.“

Nur 32 % der Führungskräfte sprachen in den letzten drei Monaten mit ihren Mitarbeitern über deren Stärken und wie diese bestmöglich zur Erfüllung der Aufgaben eingesetzt werden könnten. 75 % dieser Mitarbeiter gaben an, dass sie sich bei ihrer Arbeit engagiert und stark fühlen.4 Mihaly Csikszentmihalyi_WCPP2015

Zukunft der Führungskräfteentwicklung

Mihaly Csikszentmihalyi hat mit seiner Flow-Theorie zusammen mit Martin Seligman die Positive Psychologie maßgeblich geprägt. Sein Abschluss-Statement zum Kongress unterstreicht wie wichtig es ist, auch in der Führungskräfte-Entwicklung offen für Neues zu sein:

„Lasst uns nicht überschätzen, was wir in den letzten 15 Jahren erreicht haben. Lasst uns nicht unterschätzen, was wir in Zukunft zu leisten haben.“

SYNK und Stärkenorientierung

In den Leadership und Development Prozessen der SYNK GROUP steht der Ansatz der Stärkenorientierung im Mittelpunkt. An der SYNK Business School wird dieser in den Ausbildungen zum StärkenCoach und StärkenMentor intensiv gelehrt.

 

 


Leave a comment

Leadership 4.0 – die Chancen der Digitalisierung für Führung

Das digitale Zeitalter ist auf dem Vormarsch. Fest steht, nur noch Wenige arbeiten rein analog. Die Mehrzahl verbringt einen Großteil ihres Arbeitstages an PC, Laptop oder Smartphone im stetigen Austausch von Informationen.

Nachwuchskräfte schrecken zunehmend vor Führungspositionen zurück. Der Wert von Selbstbestimmung über Arbeits- und Privatleben wird höher eingestuft als die Möglichkeiten des Aufstiegs in eine Führungsposition – so häufig eine Begründung.

Drei Viertel der Führungskräfte deutscher Unternehmen wünschen sich einen Paradigmenwechsel in der Führungskultur. Zu starr, zu wenig kollaborativ seien die Strukturen noch immer. Zu häufig blieben Empathie und Entscheidungsfreiräume auf der Strecke. Ohne ein grundsätzliches Umdenken, so die selbstkritische Einschätzung, sei die Zukunftsfähigkeit des Standorts Deutschland ernsthaft gefährdet. Die Herausforderungen an Führung sind vielseitig: Prozesse werden komplexer, die Informationsdichte steigt, Entscheidungsfindung ist schneller gefordert. Erstmalig arbeiten 4 Generationen mit unterschiedlichen Sozialisations- und Werte-Backgrounds zusammen, die jüngeren Generationen sind rückläufig, die Krisenwahrnehmung und Kommunikationsintensität nehmen zu.

Bildschirmfoto 2015-06-16 um 16.31.49

Und Eines ist dabei sicher: die Zukunft gehört der Vernetzung. „Es wird alles digitalisiert werden, was digitalisiert werden kann,“ so die Kanzlerin beim Wirtschaftstag 2015. Selbst lernende intelligente Netzwerke schöpfen aus kollektiven Ressourcen, managen Komplexität und liefern Impulse zur kreativen Problemlösung. In diesem Kontext kann Führung in neue Dimensionen und Räume vorstoßen.

Wo liegen also die großen Chancen der Digitalisierung für Führung?

Wo kann die Digitalisierung Entlastungs- und Nachhaltigkeitswirkung entfalten?

Die Beantwortung dieser Frage hat uns bisher bereits zum Digital HR Development geführt und wird uns in der Evolution des digitalen Zeitalters zum ersten intelligenten Assistenzsystem für Führungskräfte bringen, der Antwort für Führung 4.0.

Bildschirmfoto 2014-12-18 um 10.10.40Digital HR Development – was ist damit gemeint?

Digital HR Development bildet die Funktionen von HR Entwicklung digital ab:

Es unterstützt Führungskräfte und Mitarbeiter ihre persönlichen Kenntnisse und Fähigkeiten durch Training, Coaching und Mentoring zu entwickeln. Liefert persönliche Entwicklungspläne zur Erfüllung der Ziele, Aufgaben und Herausforderungen. Und fördert die Karriereentwicklung.

Wir bilden Digital HR Development mit SYNLIFE ab. Die Online-Plattform ist jederzeit und überall für Führungskräfte in unseren Qualifizierungen zugänglich. Sie können sich dort auf anstehende Qualifizierungsmaßnahmen vorbereiten, in den Austausch mit anderen Führungskräften gehen, Aufgaben lösen und nachbereiten und das Erlebte bewerten. Am Ende liefert das System einen Gesamtüberblick über den Erfolg des Leadership Developement.

Bildschirmfoto 2015-06-16 um 16.35.18Wir nutzen damit bereits heute die digitalen Möglichkeiten, um bei Führungskräften, das was sie in der analogen Qualifizierung von Training und Coachung erleben und erfahren digital wach zu halten. Fördern das Dranbleiben an den eigenen Führungs-Herausforderungen. Und heben damit nachweislich die Motivation sich mit den eigenen Aufgaben und Zielen auseinanderzusetzen. Es geht um die Verzahnung aus analoger und digitaler Erfahrung, Führungskräfte „hybride“ zu qualifizieren: elektronisch mit energiesparenden Mitteln und analog mit höherem Energieeinsatz vor Ort. Denn wer nur noch vor Ort trainiert, verschwendet seine Energie. Im Nachhinein verpufft das Erlernte im Alltag. Die Motivation sinkt hier nachweislich.

Damit befinden wir uns aber erst auf dem Weg: Die Führungskräfte der Zukunft brauchen Entlastung im Alltag, in der konkreten Situation. Begleitung und Assistenz insbesondere in Drucksituationen, die mit Training und Qualifizierung zwar vorbereitet werden können, in der Realität aber ihren eigenen Gesetzen folgen. Nur so können Führungskräfte auch wirklich ihrer wichtigsten Aufgabe gerecht werden: inspirierend und motivierend zu führen.

Die Zukunft des Leadership liegt im Synchronisieren, Herstellen einer gemeinsamen Vision und  Sinnstiften. Erfolgreich ist, was auf Resonanz stößt. Auf Resonanz stößt, wer reflektiert und kooperationsfähig ist. Die Werkzeuge der Stunde sind intelligent, selbstreflexiv und vernetzt. Sie begleiten die persönliche Entwicklung des Einzelnen intensiv und nachhaltig.

Und aus diesem Glauben heraus, gepaart mit unserer Philosophie WE CHANGE LEADERSHIP ist eine Idee geboren. Etwas Großes, dass unserer Meinung nach das Potential hat, Unternehmen und Führung zu verändern und in die Zukunft zu führen. Diese Idee trägt den Namen LEADA: das erste intelligente Assistenzsystem für Führungskräfte. Ein System, das dialogisch, vernetzt und smart arbeitet. LEADA bedeutet einen Dimensionssprung in der Führungskultur von Unternehmen und vertieft nachhaltig die Personalentwicklung. Innovationsführerschaft „Made in Germany“.

Im Aufruf zur Blogparade des HR-Managers unter #ZukunftHR lese ich: „Warum findet man in Deutschland kein Gegenstück zu Google oder Facebook? Warum gibt es hier keine digitalen Innovationen, die eine breite Masse erreichen? Das liegt nicht daran, dass wir hier keine Programmierer haben. Sondern es ist vor allem eine Frage der Kultur, der Mentalität und auch eine Frage der Arbeitsorganisation: Wie arbeiten wir zusammen? Wie kommunizieren wir miteinander?“

Genau darum geht es bei der Entwicklung von LEADA. Führungs-Knowhow in Deutschland in eine digitalisierte Arbeitswelt adäquat transportieren und transformieren und damit neue Wege der Kommunikation und Qualifizierung eröffnen.

Was denken Sie darüber? Wie fit ist Ihr Unternehmen für eine digitalisierte Arbeitswelt und Führung 4.0?

Ich würde mich freuen, diese Fragen am Personalmanagementkongress in Berlin am Freitag, 19. Juni bei meinem Vortrag „Evolution HR – wie digitale Qualifizierung gelingt“ mit Ihnen weiter zu diskutieren.

 

 


Leave a comment

Bereit für LEADA – das erste intelligente Assistenzsystem für Führungskräfte?

Wie können Sie sicherstellen, dass die Führungskräfte in Ihrem Unternehmen den Anschluss an die digitalisierte Arbeitswelt nicht verpassen?

LEADAFest steht: Global vernetzte Unternehmen lassen sich mit den Strategien einer vordigitalen Zeit nicht mehr steuern. Die Leistung von Führungskräften mit tradierten Werkzeugen nicht mehr erhalten. Die Digitalisierung bietet ein enormes Potential für eine Führung 4.0 „Made in Germany“.

Dafür gründen wir das Start-Up, welches den Manager und Unternehmenslenker jederzeit als mobile Anwendung bei den täglichen Führungsherausforderungen unterstützt.

Das System funktioniert wie ein Spurhalteassistent im Manager-Alltag. LEADA ist unsere Antwort auf die Frage, wie Führung 4.0 aussehen kann. Ein mobiler und interaktiver Assistent, der jeden Manager zeit- und ortsunabhängig begleitet und unterstützt.

Die Chancen für den Einsatz des Assistenzsystems liegen in der Entlastung der Führungsperson und damit langfristig in deren Gesunderhaltung. Das interaktive Assistenzsystem nimmt die Anliegen der Führungskräfte auf und bietet lösungsorientierte Impulse und Handlungsvorschläge auf Basis von Predictive Analytics Verfahren. Das System greift auf Informationen zurück, analysiert und steuert bei Bedarf nach. LEADA erkennt Stresssymptome, gibt proaktiv Tipps und fordert die Führungskraft zur Selbstreflexion auf.

Führung findet nicht mehr einsam statt, sondern vernetzt, dialogisch und integriert. Das System bietet relevanten Content im passenden Kontext: Assistenz für Führungskräfte insbesondere in Drucksituationen, die mit Training und Qualifizierung zwar vorbereitet werden können, in der Realität aber ihren eigenen Gesetzen folgen.

Bildschirmfoto 2015-06-15 um 10.31.28

Das Assistenzsystem passt sich an die vorhandenen Führungssysteme im Unternehmen an und laufende Führungsentwicklungsprogramme lassen sich problemlos integrieren. Dennoch braucht es für die Einführung des Assistenzsystems im Unternehmen Zeit, rund 3 – 6 Monate, und eine systematische Herangehensweise. Zur Standortbestimmung dient ein Digital Leadership Review, den die Experten der SYNK GROUP und LEADA AG gemeinsam mit den internen Verantwortlichen durchführen.

Ist Ihr Unternehmen fit für Führung 4.0 und die Herausforderungen der Zusammenarbeit im Zeitalter der Digitalisierung? 

Wenn Sie mehr über LEADA erfahren wollen, dann lesen Sie die Veröffentlichungen im DUB Unternehmermagazin und LEAD digital. Oder kontaktierten sie mich direkt über leada.de – Innovation made in Germany.


Leave a comment

Evolution HR – Personalmanagementkongress 2015 in Berlin

Was bringt die Zukunft? Wie wollen wir künftig zusammenarbeiten? Was sind die Herausforderungen für Führungskräfte?

Fragen, welche die SYNK GROUP beschäftigen und im Zentrum von Deutschlands größtem Treffen der HR-Branche stehen werden: dem diesjährigen Personalmanagementkongress am 18./19. Juni in Berlin

Die SYNK GROUP und die SYNK BUSINESS SCHOOL werden mit 2 zukunftsweisenden Vorträgen und einem Stand zum persönlichen Austausch über die neuesten Entwicklungen im HR-Bereich am Personalmanagementkongress in Ber­lin vertreten sein.Bildschirmfoto 2015-06-10 um 16.24.34

Bildschirmfoto 2015-06-10 um 16.24.13Am Donnerstag, 18. Juni 2015 wird der Bereichslei­ter Learning & Development der ERGO Versicherungsgruppe Klemens Steiner zusammen mit Frank Kübler, Geschäftsführer der SYNK GROUP über eines der größten, derzeit laufenden Führungskräfte-Entwicklungsprogramme in Europa berichten: den ERGO-Führungskräftetriathlon. Was waren die Herausforderungen und wie ist es gelungen, alle Führungskräfte einschließlich Unternehmensvorstand beim Thema „Führung“ mitzunehmen, fit zu machen und zu vernetzen. Was sind Instrumente dafür? Und warum überhaupt Triathlon?

BPM_FK1

Digital HR Development ist das Thema des zweiten Vortrags „Evolution HR – wie digitale Qualifizierung gelingt.“ am Vormittag des 19. Juni 2015. Frank Kübler beleuchtet die Auswirkungen der Digitalisierung auf die HR-Entwicklung und zeigt Potenzi­ale auf, die heute schon gehoben werden können. Was macht eine vernetzte ganzheitliche Qualifizierung aus? Und was braucht die Führungskraft von morgen?

Der Kongress verspricht mit einer Vielzahl von Vorträgen und Case Studies zur Zukunft der HR-Entwicklung wieder ein spannendes Event zu werden. Wir freuen uns auf den Austausch.

Mehr über Digital HR Development erfahren Sie auf www.synlife.com. Das Programm des Personalmanagementkongress finden Sie hier.


1 Kommentar

Leading the future

Risk Culture & Innovation / Trust / Automated Decisions / Reinventing / Appreciation / Variety of Innovation / Revolution – 7 Themen und  14 Tandem-Gespanne aus CEO und Pioneering Thinker bildeten den Rahmen der Pathfinder Konferenz „Leading the Future“ in der vergangenen Woche in Berlin. Wir waren dabei, wie die Entscheider der Zukunft aus den führenden DAX-Konzernen die Herausforderungen der Zukunft diskutierten.

Und haben viel Inspiration mitgenommen: So braucht eine gute Risikokultur „CISTI_Courage_Involvement_Sensitivity_Fairness_Indurance“. Erst dann können wir es schaffen die Menschen bei Innovationen mitzunehmen und dafür zu überzeugen. Denn „innovation is our life insurance“, so Prof. Ortwin Renn, Risikoforscher von der Universität Stuttgart.Foto 4

Führungskräfte müssen ein Vertrauen in ihre Zielsetzung entwickeln und auch ein Vertrauen in die letzte Chance. Dann können sie an ihre Grenzen gehen, so der Extremkletterer Stefan Glowacz, der auf Einladung des Deutsche Bank Co-CEO Jürgen Fitschen Einblicke in seinen Grenzgang beim Bezwingen der Steilwände Patagoniens gab.

Foto 3In besonderer Weise sprach der Vortrag „Variety of Innovation“ des Human Genetikers Prof. Markus Hengstschläger aus der Seele der SYNK GROUP. Sein mitreisendes Plädoyer für einen Fokus auf das „Stärken stärken“  motivierte auch das Publikum zu Standing Ovations und zeigte einmal mehr, dass das Thema Stärkenorientierung künftig für das Gewinnen „echter Köpfe“ entscheidend sein wird. Denn eines, so Hengstschläger, sei gewiss: „Wir haben die Zukunft noch nie so wenig gekannt wie heute“ und „Wir werden morgen die Zukunft noch weniger kennen als heute.“ So braucht es künftig „echte Köpfe – Peaks and Freaks“. Im Sinne der Stärkenorientierung sprach sich Hengstschläger dafür aus, den Fokus in der Entwicklung und Qualifizierung von Menschen auf das zu legen, was ihnen Freude bereitet und leicht fällt. Talente durch Üben und Auseinandersetzung zu stärken, ermöglicht Spitzenleistungen.

Der SYNK Stärken-Experte David Liebnau weiß aus seiner über 20 jährigen Arbeit mit dem Ansatz der Stärkenorientierung: „Sich auf Schwächen zu konzentrieren bewirkt bestenfalls Schadensbegrenzung, bringt aber keine Motivation und Freude in die Organisation. Die Fokussierung auf Stärken bewirkt eine Erfolgsmaximierung, hat einen multiplizierenden Effekt und verleiht „Schwung und Energie“.“

Eine spannende Veranstaltung des Handelsblattes – wir freuen uns, dabei gewesen zu sein.

Sie interessieren sich für den Ansatz der Stärkenorientierung. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der SYNK Business School bei der Ausbildung zum SYNK StärkenCoach und StärkenMentor oder in den Leadership und Development Projekten der SYNK GROUP.


Leave a comment

Was tun, wenn joggen am Abend nicht mehr hilft – oder: Wie kann ich belastbar und leistungsfähig bleiben?

Läufer

Wer kennt das nicht? Da ist ein Kollege, der nach Außen hin erfolgreich, belastbar und dynamisch wirkt. Er scheint alles im Griff zu haben. Während man selber abends erschöpft auf dem Sofa sitzt, berichtet besagter Kollege am nächsten Morgen, dass er nach der Arbeit regelmäßig joggt oder zu einem Yoga-Kurs geht. Schnell meldet sich das schlechte Gewissen. Man fragt sich, wie schafft er das nur?

Und dann das: eines Tages kommt der Kollege nicht mehr zur Arbeit. Der Flurfunk funktioniert reibungslos. Der Kollege soll ausgebrannt sein, wird gemunkelt. Er ist nicht mehr belastbar. Wie das? Alles schien doch perfekt.

Bildschirmfoto 2015-01-13 um 15.06.57

In Zeiten des permanenten Wandels und der ständig wachsenden Herausforderungen wird der effektive Erhalt der eigenen Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit immer bedeutsamer. 

Dies erfolgreich zu managen, ist eine Kern-Kompetenz. Antworten hierzu bieten scheinbar viele Ratgeber. Sie versprechen schnelle Hilfe, haben jedoch oft die Einschränkung, sich auf schnelle Tipps zu beschränken ohne an den Ursachen anzusetzen.

Anders geht die SYNK FIT-Analyse vor. Die SYNK FIT-Analyse basiert auf einem Online-Fragebogen, der durch 5 Vorteile besticht:

Schnell den Überblick erhalten (Ist-Stand): Sie erhalten eine Rückmeldung über Ihre persönliche Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft. Im Schnitt benötigen Sie nur 30 Minuten Zeit, um den Online-Fragenbogen auszufüllen.

Den persönlichen Weg zu weniger Stress entdecken: Die SYNK FIT-Analyse erfasst neben individuellen Stärken auch die eigenen (Lebens-) Motive, Ressourcen und Einstellungen. Dadurch werden umfassend all die Faktoren erfasst, die einen Einfluss auf die eigene Leistungsfähigkeit haben können.

Aktiv Impulse zur Veränderung erhalten:  Es wird eine schriftliche Zusammenfassung bereit gestellt, welche eine weitere Perspektive zur Reflexion der eigenen Situation bietet. Zusätzlich werden die Ergebnisse in einem Telefon-Coaching mit einem Experten reflektiert und auf innere Akzeptanz geprüft. Ihr Zeit-Invest beträgt hier 45 Minuten.

Wissenschaftliche Fundierung gewährleisten: Die Analyse wurde in Zusammenarbeit mit Psychologen und auf der Grundlage der Kriterien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu gesundheitsorientierten Verhalten entwickelt. Teilbereiche der Auswertung wurden statistisch standardisiert, um die Vergleichbarkeit der eigenen Ergebnisse zu erhöhen.

Eigene Ressourcen aufgreifen und konkrete Lösungen bieten: Die SYNK FIT-Analyse nutzt Ihre Ressourcen und konzentriert sich auf schnell umsetzbare Lösungen.

hauptbild_startseite

Sie können aktiv Ihren persönlichen FIT-Faktor nachhaltig verbessern, da die SYNK FIT-Analyse die Faktoren identifiziert, die maßgeblich Einfluss auf Ihr Gesundheitsverhalten nehmen.

Haben wir Ihr Interesse für die SYNK FIT-Analyse geweckt? Erfahren Sie noch mehr zu den Hintergründen der SYNK FIT-Analyse.


Leave a comment

Was wäre wenn…wir künftig stärkenfokussiert lernen und arbeiten würden?

Welche Energien könnten dann freigesetzt werden? Und welchen Nutzen hätte das für Unternehmen?

Fragen, die David Liebnau gemeinsam mit Berliner Coaches und Trainern am Mittwochabend im Rahmen eines Berliner ICF Chapter-Workshops zum Thema StärkenCoaching nachgegangen ist.

Was ist StärkenCoaching?

P1100080Dabei geht es zunächst um das Erlernen einer Sprache der Stärken. Wir sind insbesondere in der deutschen Kultur häufig eher auf die Suche nach Fehlern und das Beheben von Schwächen fokussiert. Das fängt meist in der Schule schon an. Es wird nicht daran gearbeitet, was jemand besonders gut kann, weiterzuentwickeln. Sondern es wird häufig eher danach geschaut, wie das, was jemand nicht so gut kann, verbessert werden kann. Und bereits hier führt diese Vorgehensweise meist zu Frustration und Demotivation.

Es geht darum aus einer defizitorientierten Perspektive in eine stärkenfokussierte Perspektive zu kommen. Der Ansatz basiert auf vierzig Jahren Forschung der positiven Psychologie. Sie hat untersucht, wie wir Talente erkennen und ein Alphabet für das Benennen der Talente entwickelt.

Und was ist der Unterschied zwischen Talenten und Stärken?

Wir kommen mit unterschiedlichen Neigungen und Prägungen auf die Welt, entwickeln in unseren ersten 15 Lebensjahren diese weiter und prägen diese aus. Ein Talent erkennen wir daran, dass uns etwas besonders leicht fällt. Wir machen oder können es, ohne das es uns schwer fällt. Und wir haben beim Einsatz unserer Talente Freude im Tun.

P1100077

Der stärkenorientierte Ansatz konzentriert sich auf das Entwickeln von Stärken und baut darauf, diese im täglichen Tun optimal einzusetzen. Es geht darum herauszufinden, was die Talente für den Einzelnen bedeuten und wie diese zusammenspielen können. Der Fokus kann sich hier zunächst auf die einzelne Person richten. Interessant ist dies aber auch insbesondere für Unternehmen und Führungskräfte in Unternehmen, wenn sie mit einem stärkenorientierten Blick auf ihre Teammatrix schauen und die Talente ihrer Mitarbeiter in der Verbindung betrachten. Die Talente können dann auf motivierende und produktive Weise zu Stärken entwickelt  und eingesetzt werden. Das wirkt sich wiederum positiv auf die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter aus. Damit ist die Stärkenorientierung das Leben von echter Vielfalt. Und es hilft Organisationen und Unternehmen der Komplexität unserer Zeit gerecht zu werden.

David Liebnau bietet an der SYNK Business School die Qualifizierung zum StärkenCoach für Führungskräfte und Coaches an. Hier vermittelt er Strategien und Instrumente, wie Talente wahrgenommen und die Stärken beim Einzelnen wie im Team maximiert werden können. Im April startet die nächste Ausbildung in Berlin – weitere Informationen finden Sie hier.


Leave a comment

Ich schaffe das nicht mehr – wie Führung auch in aussichtslosen Situationen gelingt

Bildschirmfoto 2015-01-13 um 15.06.577 Schritte zur Bewältigung von Krisen: was hilft?

1. Aktiv Emotionen steuern und Entspannung suchen

Häufig besteht bei Führungskräften die Gefahr, dass sie sich Krisensituationen gar nicht zugestehen möchten oder an nichts Anderes mehr als an die Krise denken. Es gilt die emotionale Balance wiederherzustellen: positive Gefühle bewusst aktivieren, negative Gefühle nicht verdrängen.

2. Fokussieren und Sinn erzeugen

Welche Haltungen und Glaubenssätze haben in die Krise geführt. Die Frage nach dem Warum stellen und sowohl mit sich als auch mit Anderen reflektieren. Den Tunnel-Blick verlassen und bewusst blinde Flecken aufdecken.

3. Kommunikation verstärken

nicht Rückzug, Abschottung und einsame Entscheidungen sind gefragt, sondern offene Kommunikation mit den Mitarbeitern im Team, weiteren Kollegen und Vorgesetzten. Kommunikation gestaltet sich durch aktives Zuhören, den strukturierten Dialog und Reflexion.

4. Wertedialog führen und Vertrauen wiederherstellen

Jetzt gilt es die Handlungsstrategien am Wertegerüst auszurichten und darüber dialogisch zu kommunizieren: „was bedeuten Grundüberzeugung und Leitbild des Unternehmens für das Handeln in dieser extremen Situation?“

5. Szenarien durchdenken und Ziele ausrichten

wo kann ich wirken und welche Szenarien sind möglich? Ist das durchdacht, können Entscheidungen für motivierende Ziele getroffen und diese neu auf die gemeinsame Vision ausgerichtet werden.

6. Auf Stärken fokussieren

es geht darum, die Stärken aller Beteiligten zu aktivieren und wirksam einzusetzen. Das führt zu positivem Denken und führt aus der Falle negativer Gefühle.

7. Neues wagen

Lernen findet nur im Raum zwischen Bekanntem und Neuem statt. Die ungewohnte Situation nutzen, um die Komfortzone zu verlassen und neue Wege zu gehen.

Bildschirmfoto 2014-12-15 um 15.27.15Fokus-Tag zur Studie „Ich schaffe das nicht mehr – wie Führung auch in aussichtslosen Situationen gelingt“

Erfahren Sie am 30.03. in Stuttgart, wie Führungskräfte Krisen erfolgreich überwinden können. Jörg Krauter bietet Ihnen exklusiv einen Einblick in die ersten Ergebnisse seiner aktuellen Studie.

Joerg Krauter - Speaker

Impulse aus der Arbeit wurden auf focus.de veröffentlicht: 7 Tipps für Klopp: So kommt Dortmund aus der Liga-Krise. Im Februar wird Jörg Krauter auch an der renommierten University of California at Berkeley bei der 15th International Conference on Knowledge, Culture and Change in Organizations der internationalen Leadership Forschungs-Community im Rahmen eines Vortrags seine wegweisenden Ergebnisse vorstellen.

Am Fokus-Tag können Sie an einem moderierten Meinungsbildungsprozess mitwirken. Sie können eigene Fragestellungen reflektieren und Lösungen mittels kollegialer Beratung erarbeiten. Der Tag bietet Ihnen zusätzlich Gelegenheit zum Networking.

Wir laden Sie herzlich dazu ein, an diesem Fokus-Tag teilzunehmen. Es sind noch wenige Plätze frei.

Bei Interesse an einer Teilnahme am Fokus-Tag senden Sie bitte entweder eine Info an joerg.krauter@synk-group.com oder melden Sie direkt auf unserer Seite an.


Leave a comment

Welche Führungsleitlinien sollten bei Großprojekten beachtet werden?

„Zeit- und Kostenüberschreitungen, Pannen, Widerstand: Öffentliche Großprojekte auf dem Prüfstand“ – Unter diesem Motto stand ein Expertentreffen in der Hauptstadt-Repräsentanz der TÜV NORD GROUP in dieser Woche.

IMG_0127Die in Infrastrukturfragen erfahrenen Fachleute widmeten sich zentralen Fragen im Zusammenhang mit öffentlichen Großprojekten : Wie können große Infrastrukturvorhaben besser gelingen? Und: Wie lässt sich in der Öffentlichkeit mehr Akzeptanz für die Großprojekte gewinnen?

In einem zentralen Punkt waren sich alle Experten schnell einig: In Großprojekten ist Führung gefragt, die verantwortungsvoll und reflektiert vorgeht.

Im Dialog wurden zentrale Erfolgsfaktoren für die Umsetzung großer Infrastrukturvorhaben herausgearbeitet. Sie decken sich mit den Erfahrungen in der wirksamen Umsetzung von Change-Projekten in Unternehmen:

1. Zielklarheit als Teil der Führungskultur
Führungskultur ist gefragt, die vorausschauend plant: Was wollen wir erreichen und welches Erbe/Legacy hat das für die nächsten zehn Jahre?

2. Effektiver Umgang mit Problemen
Wie gehen wir vor und zwar bis zum kleinsten Prozess? – Keine Angst vor Kleinschrittigkeit, sondern Eventualitäten, Fehler, Probleme mit einkalkulieren.

3. Auf Nachhaltigkeit setzen
Kostenbewusstsein vs. Qualitätsbewusstsein? – Weg vom Trend „survival of the unfittest“.

4. Durch Fehler und Erfahrungen lernen (wollen)
Gibt es eine ehrliche Fehlerkultur im Sinne eines gewinnbringendes Lernfeldes? – Führung muss Fehler zulassen ohne Schuldige zu suchen.

5. Handeln auf Grundlage einer tragfähigen Strategie
Wie schaffen wir Kontinuität? – Eine Strategie verfolgen statt ständig neue Themen einzusteuern.

Bereits 2004 hat die SYNK GROUP die PAS 1029 entwickelt, um diese Anforderungen im Business Coaching und in der Qualifizierung sicherzustellen.

Mit den aktuellen Programmen der SYNK Business School können Sie davon profitieren. Hier erfahren Sie mehr.


Stärkenorientierte Führung: 1. Coaching Day des Verbandes der Vertriebsmanager

In der vergangenen Woche hat der in diesem Jahr neu gegründete Bundesverband der Vertriebsmanager gemeinsam mit der SYNK GROUP zum ersten Mal einen Coaching Day in Stuttgart veranstaltet. In zwei Sessions am Vor- und am Nachmittag erhielten die Teilnehmer Einblicke in die Möglichkeiten des Einsatzes der Stärkenorientierung in der Führung als Vertriebsmanager.

P1140406Beim Ansatz der Stärkenorientierung geht es darum, den Fokus auf die eigenen Talente und Stärken zu richten weg von einer häufig eher verbreiteten Schwächenorientierung. So stand ganz am Anfang des Tages in der Begrüßungsrunde das Benennen und Beschreiben der eigenen Stärke des einzelnen Teilnehmer.

Der Einstieg in den praxisorientierten Coaching Day erfolgte über einen Basis-Baustein der Ausbildung zum European Business Coach: die logischen Ebenen nach Robert Dilts. Dilts interpretiert sein Modell der logischen Ebenen als Aussage über die Funktionsweise des Gehirns. Übergeordnete Ebenen wie Kultur und Rolle organisieren nach seinem Modell die Informationen auf den darunter liegenden Ebenen, z.B. das Verhalten in einer bestimmten Situation. Im nächsten Schritt wurde deshalb ein Blick darauf geworfen, welche Rolle(n) nehme ich als Vertriebsmanager ein oder inwieweit beeinflussen meine Glaubenssätze mein Verhalten im Kunden- bzw. im Mitarbeitergespräch? Selbstreflexion ist eine der wichtigsten Aufgaben einer Führungskraft, bevor sie sich als 1. Coach vor Ort um die Reflexion ihrer Mitarbeiter kümmert.

Im interaktiven Austausch in Partnertandems reflektierten die Teilnehmer die Fragen:

„Welche Kultur erlebe ich in meinem Unternehmen?“

„Was motiviert mich, meine Rolle als Vertriebsmanager einzunehmen?“

„Welche Erwartungen haben mein Vorgesetzter, meine Mitarbeiter und ggf. meine Kunden an mich in dieser Rolle?“

Zugleich diente dies als erste Trainingseinheit für einen Einstieg in ein strukturiertes Gespräch über die logischen Ebenen. In der Reflexion wurde deutlich, wie maßgeblich das Verstehen unterschiedlicher Kulturen für den Erfolg ist – dabei geht es nicht ausschließlich um multilinguale Unternehmen,  manchmal treffen auch fusionsbedingt unterschiedliche Unternehmenskulturen aufeinander.P1140592

Im 2. Part zur stärkenorientierten Führung ging es darum, welche Wirkung die eigenen Einstellung als Führungskraft auf die Mitarbeiterbindung hat. Betrachte ich mein Umfeld durch die „Bienenbrille“ und suche ich bewusst nach positiven Effekten und Eindrücken oder behalte ich die „Fliegenbrille“ auf, die ich aus Schulzeiten kenne, in denen ich selbst auf meine Defizite hingewiesen wurde?

Große Überraschung bei den Teilnehmern löste ein Experiment aus, das die beinah unglaubliche Wirkung einer talentbasierten Förderung  zum Ausdruck brachte. Die Teilnehmer begaben sich mit Hilfe der S.I.G.N.-Analyse, einem Instrument aus der StärkenCoach-Ausbildung,  auf die Suche nach den Stärken ihrer Tandem-Gesprächspartner.

Angeregt wurde über „Spitzenleistung“, „Instinkt und Vorfreude“, „Glück und Inspiration“ sowie der „Notwendigkeit durch Erfüllung und Sinn“ reflektiert und die zu Tage geförderten Stärken in Einklang mit der momentanen Rolle gebracht.

P1140594Damit wurde innerhalb weniger Stunden eine Grundlage zu stärkenorientierter Führung geschaffen. „Stärkenorientierung ist eine Lebensaufgabe“, sagte schon Donald O. Clifton, der Begründer des Strengthfinders, auf dessen Basis die SYNK GROUP seit Jahren mit dem Ansatz der Stärkenorientierung in Trainings und Coaching arbeitet.

Über Eindrücke und Anregungen berichteten die Teilnehmer in der abschließenden Feedbackrunde, wie beispielsweise diese Stimmen:

„Mir hat gefallen, dass es sehr praktisch orientiert war und mir eine Brücke in die Praxis gebaut hat.“ Anna Ratzel, International Key Account Manager bei Hummel GmbH & Co. KG

„Vielen Dank für das super Seminar am heutigen Tage zum Thema „Stärkenorientierte Führung“ – es hat mir geholfen Dinge zu sortieren bzw. bereits Gelerntes im neuen Licht zu sehen. Und auch wo ich noch gerne in der Zukunft weiterarbeiten möchte. Sie haben es geschafft in die kurze Zeit eine tolle Mischung von verschiedenen Vortragstechniken und Inhalten zu packen. Ich kann Sie daher nur mit gutem Gewissen weiterempfehlen!“ Christian Kastner, Sales Director PEMTec SNC

„Spannend, leider zu kurz, ich hätte Lust, das Thema weiter zu vertiefen.“ Ahmed Lasyan, Kroll Ontrack

Hier finden Sie weitergehende Informationen zum Ansatz der Stärkenorientierung und StärkenCoach-Ausbildung.