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Authentic Leadership – wie kann ich als Führungskraft wirkungsvoll und authentisch sein?

Kein individueller Erfolg lässt sich mit der Erfüllung vergleichen, die eintritt, wenn man eine Gruppe von Menschen zum Erfolg geführt hat.

„Ich bin wie ich bin.“ „Man kann mich nicht verbiegen.“ Das sind gerade für Führungskräfte entscheidende Haltungen. „Wie werde ich der, der ich sein könnte?“ und „Welche Wirkung erziele ich als Führungskraft?“ Das sind Fragestellungen, deren Beantwortung dazu beiträgt als Führungskraft wirkungsvoll und gleichzeitig authentisch zu sein.

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„Was nährt meine Zuversicht im Hier und Jetzt zu führen?“ Drei Perspektiven helfen in der Balance zu sein und zu bleiben.

1. Perspektive: Zuversicht. Sie entsteht im Zustand der Balance zwischen Erfahrung und Angst. So z.B. sich im konkreten Tun von der persönlichen Erfahrung gestärkt zu fühlen einer Aufgabe gerecht werden zu können, verbunden mit der Angst beim nächsten Mal doch zu scheitern. Im Zustand der Balance zwischen Erfahrung und Angst wird sich die Zuversicht einstellen sowohl mit bekannten wie auch mit unbekannten Herausforderungen zurecht kommen zu können.

2. Perspektive: Hier und Jetzt. Liegt zwischen Vergangenheit und Zukunft. Es geht um das Abwägen zwischen gesicherten Fakten und möglichen ungesicherten Szenarien.

3. Perspektive: Führen. Authentische Führung findet im Spannungsfeld zwischen eigenem Wissen (Führungskraft als Held) und Lernen (Führunsgkraft als Diener) statt. Wissen hat wiederum den Vergangenheitsbezug während Lernen zukunftsorientiert ist.

Dementsprechend lautet die Antwort auf die Frage „Was nährt meine Zuversicht im Hier und Jetzt zu führen?“: „Führe in einem persönlichen Zustand der Balance zwischen Erfahrung und Angst, Vergangenheit und Zukunft sowie Wissen und Lernen“.

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Authentic Leadership ist ein Ansatz, der in der aktuell laufenden Intensiv-Leadership-Ausbildung im Rahmen des YOUNG WOMEN LEADERSHIP Stipendienprogramms der SYNK Business School gelehrt wird. Weitere Informationen zum Stipendienprogramm.

Sie finden diesen Blogbeitrag spannend und wollen mehr erfahren? Dann kontaktieren Sie gerne den Autor unter martin.friedrich@synk-group.com.


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Coaching-Kompetenz für Vertriebs-Führungskräfte bei der Postbank

Die Mission der Postbank ist es digital und persönlich mit mehr als 10.000. Ansprechpartnern vor Ort immer für unsere Kunden verfügbar zu sein. Mit über 6000 Standorten und 1 Million Kundenkontakten pro Tag zählt sie zu den größten Kreditinstituten Deutschlands. Im Team Verkaufsförderung und Training bringe ich gemeinsam mit meinen Mitarbeitern das Know-How mit Trainings-Qualifizierungsmaßnahmen in den Vertrieb.

Bildschirmfoto 2016-06-16 um 12.10.00Warum ist Coachingkompetenz für Vertriebs-Mitarbeiter ein Schlüssel zum Erfolg?

Im Vertrieb ist der Faktor Mensch für den Erfolg entscheidend. Aufgabe ist es Talente zu erkennen und zu fördern. Mit dem Erwerb von Coachingkomeptenz können Führungskräfte im Vertrieb individuell Hilfe zur Selbsthilfe anbieten und verfügen über einen personenzentrierten Beratungs- und Betreuungsprozess.

Dies fördert die Postbank bei ihren Vertriebsmitarbeitern und qualifiziert ihre Führungskräfte mit der Ausbildung zum European Business Coach. Ich selbst habe diese nach der PAS 1029 zertifizierte Ausbildung der SYNK Business School 2014 durchlaufen. Die Ausbildung liefert eine strukturierte Vorgehensweise, den Mitarbeiter bei seinen täglichen Herausforderungen zu unterstützen und so weiterzuentwickeln, dass er Hürden überwinden kann. Mithilfe von systemischen Fragestellungen kann die Führungskraft Ressourcen aktivieren, die Selbst- und Fremdwahrnehmung ins Bewusstsein bringen und Chancen für Veränderung schaffen.

Ein konkretes Beispiel:

Ein Filialleiter erreicht seit mehreren Wochen seine Ziele im Bereich Wertpapier nicht. Er ist der Leiter eines Finanzcenters und hat in seinem Team 2 Kundenberater und 8 Mitarbeiter Service und Vertrieb.

Mithilfe folgender Fragen kann die Herausforderung coaching-orientiert bewältigt werden:

Fragen zur Selbsteinschätzung: „Auf einer Skala von 0-10, wie zufrieden bist du momentan mit der aktuellen Situation?

Fragen nach den vorhandenen Ressourcen: „Was würde dir helfen dein Team zu motivieren?“

Frage nach den Möglichkeiten: „Mal angenommen, du könntest von 0 anfangen, was würdest du anders machen?

Auch der Umgang mit Einstellungen und Konflikten kann durch Coaching-Maßnahmen gestärkt werden. So können beispielsweise beim Rational Emotives Coaching kurz REC bestehende Einstellungen und Sichtweisen durch die Reflexion mit dem Coach modifiziert werden. Belastende und selbstschädigende Gedanken werden mithilfe der sogenannten Disputation hinterfragt.

Ein konkretes Beispiel:

Durch eine Umstrukturierungsmaßnahme sind 2 Mitarbeiterinnen aus dem Team eines Fachgebietsleiters in eine andere Abteilung versetzt worden. Von dort aus haben sie die Aufgabe Fachinformationen für den Vertrieb und die alte Abteilung des Fachgebietsleiters aufzubereiten. Beide Mitarbeiterinnen weigern sich die neue Aufgabe anzunehmen und ignorieren den Fachgebietsleiter. Mit der REC-Methode werden die eigenen Einstellungen evaluiert, die Hintergründe für das eigene Verhalten des Fachgebietsleiters und das verweigernde Verhalten der Mitarbeiterinnen beleuchtet und Erwartungen und Ziele definiert.

Für mich zeigt sich immer wieder: Der Aufbau von Coaching-Kompetenz lohnt sich. Gerade in Zeiten von zunehmendem Druck und steigender Komplexität kann ich als Führungskraft mit Coachingkompetenzen individuell auf meine Mitarbeiter eingehen.

Erik Friedrich ist Leiter Verkaufsförderung und Training bei der Postbank und hat zu diesem Thema beim diesjährigen Vertriebsmanagementkongress am 2./3.06.2016 einen Vortrag präsentiert. Weitere Informationen zur Ausbildung zum European Business Coach.

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