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The HR Excellence Award goes to …

Berlin, 24. November 2017, kurz vor 21:00 Uhr. Die Gala im „TIPI AM KANZLERAMT“ der HR Excellence Awards 2017 erreicht ihren gefühlten Höhepunkt:

„The Winner in der Kategorie Konzern Führungskräfteentwicklung 2017 ist … Deutsche Bahn in Kooperation mit SYNK GROUP!“

Großer Beifall. Zuschauer springen auf und jubeln. Die Begeisterung mischt sich mit Erleichterung und Bestätigung für die intensive Arbeit des Projektteams.

Stunden zuvor probten die Trainerinnen und Trainer ihre Finalpräsentation, die sie um 14:30 Uhr des gleichen Tages halten durften.

Die namhaft besetze Jury bestand aus Experten von Continental, Quadriga Hochschule Berlin, Süddeutsche Zeitung, Axel Springer, Flughafen München, Boehringer Ingelheim, AOK-Bundesverband, Humboldt Universität zu Berlin, Messe Frankfurt und Universitäts-Kinderspital Zürich.

Die Human Resources Excellence Awards verstehen sich als DIE Plattform für herausragende Leistungen zukunftsfähiger Personalarbeit. Bereits zum sechsten Mal werden innovative Leuchtturmprojekte in unterschiedlichen Kategorien des Personalmanagements ausgezeichnet.

Das in diesem Jahr in der Kategorie Führungskräfteentwicklung Konzern honorierte Transition Programm von Deutsche Bahn und SYNK GROUP fokussiert aktuelle Herausforderungen in der Führung wie Digitalisierung und Arbeit 4.0.

Das Programm läuft seit 2016 mit großem Erfolg. Die Führungskräfte erhalten praxisnahe Tools für sich und ihr jeweiliges Team an die Hand. Individualität und Selbststeuerung stehen im Vordergrund.

Die Einzigartigkeit der Initiative liegt in der Verknüpfung verschiedener Online- und Offlineformate in Form eines inspirierenden Rahmens in Blended Learning Architektur.

„Für mich ist dieser Preis so etwas wie der Oscar unserer Branche und der Lohn von zweieinhalb Jahren exzellenter Teamarbeit“, so David Liebnau, Client Director und Senior Expert sowie Projektleiter des Transition Programms bei der SYNK GROUP.

Die SYNK GROUP begleitet seit 2001 global agierende Konzerne und traditionelle mittelständische Unternehmen in Leadership und Development Prozessen. Bereits 2014 wurde das Beratungsunternehmen gemeinsam mit der ERGO Group in der Kategorie Führungskräfteentwicklung und 2016 gemeinsam mit Union Investment in der Kategorie Mitarbeiterentwicklung für den HR Excellence Award nominiert.


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Be Adaptive – Stress als Türschwelle in eine neue Kompetenz

Mich interessiert eine andere Blickrichtung auf das Thema Stress. Stress zu verstehen als einen Hinweis, dass wir in einer gewissen Weise gefordert sind, uns weiter zu entwickeln und auch differenzierter hinzuschauen.

Nicht nur zu sagen „Ich habe Stress“: denn einerseits gibt es einen Stress, der aus der Vergangenheit rührt. Dieser beruht auf alten Mustern, die wir nicht mehr brauchen, uns aber stressen können. Wie zum Beispiel „Ich sitz hier im warmen Café und hab das Gefühl, wenn die Sonne jetzt kommen würde, könnte Draußensitzen aber noch besser sein“. Dem zu Grunde liegt dieses Optimierungs-Maximizer-Muster, was oft als Stärke nutzbar ist, was aber auch ein Stresspotenzial in sich birgt, nämlich ein Nicht-Akzeptieren des Status Quo oder häufig das Gefühl zu haben, dass etwas nicht gut genug ist.

Wenn ich jetzt in bestimmten Situationen merke, ich habe Stress, weil mir etwas nicht gut genug ist, dann kann das auch eine Einladung sein, mich mit diesen alten Mustern mal genauer zu beschäftigen und den darunterliegenden Glaubenssatz anzugucken, um damit freier umzugehen. Das ist dann eine Perspektive, die Stress aufzeigen kann: ein Thema aus der Vergangenheit, was uns auffordert, jetzt noch einmal daran zu arbeiten, damit ins Reine zu kommen, das Handlungsrepertoire zu erweitern und uns nicht unnötig zu stressen.

Die andere Perspektive wäre, Stress zu verstehen als eine Türschwelle in eine neue Kompetenz. Wir  geraten dann in Stress, wenn das Leben eigentlich von uns erwartet, neue Kompetenzen zu können und wir mit dem bisherigen Handwerkszeug an unsere Grenzen stoßen und wir in bestimmten Qualitäten zulegen müssen. Dann sind wir aufgefordert zu lernen, uns zu entwickeln, uns der Evolution anzupassen. Das ist dann der Stress aus der Zukunft oder die Aufforderung, mich in zukünftigen Qualitäten zu entwickeln.

 

Und ich glaube, das ist alleine schon mal eine ganz hilfreiche Unterscheidung, bei Stress nicht nur zu sagen „Ich hab Stress“ sondern „Aha, da gibt’s einen Hinweis“, dass Stress einfach ein Signal ist, dass eine Entwicklungsaufgabe ansteht, entweder Vergangenheitsbewältigung oder Zukunftsbefähigung zu betreiben und dann genau hinzugucken, was brauche ich denn. Statt zu sagen „ich habe zu viel Stress“ – „ich hab zu wenig Flexibilität, zu wenig Fähigkeit im Umgang mit …“. Und ich glaube, dann kann Stress ein sehr hilfreiches Phänomen werden, was wir willkommen heißen können, weil es uns aufzeigt, dass es einen Entwicklungsbedarf gibt.

Und noch einen Ausblicks-Gedanken dazu, wenn wir auf unser Thema Stärkenorientierung gucken: dann sind das verinnerlichte Gedanken-, Gefühls- und Verhaltensmuster, die produktiv eingesetzt werden können, die aber in der Regel aus der Vergangenheit heraus kommen und folglich nicht immer zukunftsfähig sein müssen oder eben in manchen gegenwärtigen oder auch zukünftigen Situationen, Stress entwickeln können wie das Maximizer-Beispiel.

Ich glaube, es braucht in dieser stärkenorientierten Entwicklungsnische im 21. Jahrhundert noch mehr zukunftsorientierte Stärkenentwicklung. Also noch mehr Lauschen, nach dem, was es jetzt braucht, um ganz neue Lösungswege zu entwicklen oder ein Update der eigenen Stärken zu erreichen.

Ein Beispiel: Ich bin getrieben von Verantwortungsbewusstsein, will die Dinge richtig gut machen, will dass das alles läuft und lerne jetzt im Zuge des selbstorganisierenden Systems, dass ich loslassen muss und den Mitarbeitern Vertrauen und Verantwortung übertragen muss.

Dann wird jetzt mein altes Muster getriggert und ich bin gefordert ein Update dieser Stärke zu finden, was zukunftsfähig ist. Das Update von alten Stärkenmustern ist ein Thema, was ich in meinem nächsten Blogeintrag vertiefen werde.

David Liebnau ist Senior Manager & Stärken-Experte der SYNK GROUP und Lehrcoach an der SYNK Business School, wo er unter anderem die Ausbildung zum StärkenCoach verantwortet. Er ist erreichbar unter david.liebnau@synk-group.com.

 


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Wir sollten mehr Akzeptanz für Emotionen schaffen

Teil II des großen Leadership-Interviews

 

 

 

 

 

 

 

Journalistin und Bloggerin Ariane Sofía Vera-Fluixá im Interview mit Jörg Krauter, geschäftsführender Gesellschafter der SYNK GROUP und Direktor der SYNK Business School:

Sind Emotionen im Business ein Störfaktor?

Nein.

Emotionen sind die Färbung des Lebens der Menschen, die kann man nicht einfach weglassen, wenn man von Leadership spricht. Leadership ist menschlich.

Die Definition von Leadership ist: gegenseitige Einflussnahme. Man sollte die Gegenseitigkeit nicht unterschätzen, ebenso wie der Leader die Follower beeinflusst, haben die Follower einen direkten Einfluss auf den Leader.

Viel würde sich ändern, würde der Großteil Emotionen nicht als Problem sehen, sondern sie einfach zulassen.

Werden Emotionen denn grundsätzlich als Problem wahrgenommen?

Ja, sehr häufig. Dabei sind Emotionen wie das Salz in der Suppe. Führt man ohne Emotionen, ist das als äße man eine völlig geschmacklose Suppe.

Wir müssen mehr Akzeptanz für Emotionen schaffen und sie als wertvolle Facetten des menschlichen Lebens verstehen.

Emotionen sind aber nicht immer positiv.

Hier hilft es ebenso, kontextbezogen zu denken. Natürlich gibt es negative Emotionen.

Auch und vor allem Ärger muss kommuniziert und kann nicht einfach verdrängt werden – natürlich alles in einem gewissen Rahmen. Aber, ob positiv oder negativ, wir brauchen insgesamt mehr Raum für Emotionen.

Führung muss bedeuten, mit den eigenen und mit den Emotionen Anderer umgehen zu können. Das kann erlernt werden. Man kann trainieren, sie erst bewusst wahrzunehmen, dann zu bewerten und schließlich zu reflektieren und nach Vorne zu schauen.

Ist es wichtig, als Leader stets optimistisch in die Zukunft zu blicken und sich eine generell positive Denkweise anzueignen?

Das Negative wird nicht weniger dadurch, dass man nur das Positive wahrnimmt. Auf lange Sicht betrachtet ist es nicht sinnvoll, die Augen zu verschließen. Man muss beides sehen – das Positive und das Negative. Vielmehr geht es darum, wie man mit Letzterem umgeht.

Blicken wir einmal selbst voraus: Was ist die Zukunft von Leadership?

Das kann man schwer voraussagen. Führung leitet sich aus den Umständen ab, deshalb wird sich Leadership verändern und anpassen, je nachdem, was in der Welt geschieht.

Vielleicht wird sich eine neue Art des Arbeitens entwickeln, mehr projektbezogen und stark teamorientiert. Wie wird man in den Teams selbst arbeiten? Wird es einen Leader pro Projekt geben, oder wird es überhaupt einen Leader geben? Da gibt es viele denkbare, neue Modelle.

Die Digitalisierung wird definitiv einen großen Einfluss haben, denn schon jetzt wird ja viel virtuell gearbeitet.

Das ermöglicht die Bildung von Teams, die geographische und kulturelle Distanzen überwinden.  Welche Rolle wird Kultur für Leadership spielen?

Kultur ist erlebtes Verhalten von Menschen. Das sind Verhaltensweisen, Symbole, Artefakte, Geschichte, Tradition, Kunst, Sprache…

Den Teilnehmern am Training zum European Business Coach vermitteln wir zuerst die Inhalte, bevor wir diese dann in einen kulturellen Rahmen setzen.

An Leadership selbst sollte sich nichts verändern, denn die Haltung muss doch sein: „Ich möchte verstehen.“ Da sollte, Kultur ganz besonders, kein Hindernis sein.

Wenn das tatsächlich die innere Haltung ist, die man auch nach außen kommuniziert, dann ist Leadership allgemein anwendbar und kulturübergreifend.

Als Leader ist man Vorbild.

Als Leader ist man nicht nur ein Spiegel, sonder auch ein Wegweiser.

Den ersten Teil des großen Leadership-Interviews finden Sie hier.

Weitere Informationen zu unserem Ansatz von Leadership und Programmen in der Führungskräfte-Entwicklung lesen Sie hier.


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Führung hat viele Facetten – es geht um die richtige Mischung!


 

 

 

 

 

 

Journalistin und Bloggerin Ariane Sofía Vera-Fluixá im Interview mit Jörg Krauter, geschäftsführender Gesellschafter der SYNK GROUP und Direktor der SYNK Business School :

Teilzeitmodelle, Homeoffice – die Art zu Arbeiten hat sich geändert.  Welche Trends lassen sich in Bezug auf Leadership erkennen? 

Der Begriff Leadership ist um einiges umfassender geworden. Heute erkennt man beispielsweise die zentrale Rolle der Follower an, die sie im Hinblick auf Führung spielen.

Führung ist vielseitiger geworden. Früher war, was wir jetzt als einen reinen autokratischen Führungsstil bezeichnen würden, die Norm. Jetzt ist zunehmend das Gegenteil der Fall, wir bewegen uns weg von pyramidialen Organisationsformen zu flachen Hierarchien.

Weil Führung sich immer aus dem Kontext ableitet, unterscheidet man zwischen unterschiedlichen Stilen. Das Ziel muss es sein, in verschiedenen Situationen den jeweils passenden Stil anzuwenden.

Das klingt, als rücke die Kooperation an die Stelle der Delegation. Ist ein autokratischer Führungsstil nun Vergangenheit?

Nun, weil Kooperation langfristig gesehen weitaus effektiver ist. Das hat man erkannt und versucht, extern motivierte Arbeitsweisen anders zu gestalten.

Hier zeigt sich eine weitere Entwicklung: Selbstreflexion hat nicht nur zugenommen, sondern ist allgemein zu einem großen Thema geworden.

Denn aus der Reflexion resultiert oft die Erkenntnis über die Sinnhaftigkeit einer Aufgabe oder eines Projektes. Das ist förderlich für intrinsisch motiviertes Arbeiten.

Dem Cliché zufolge sei Reflexion, ebenso wie ein kooperatives und stark teamorientiertes Arbeiten ein Merkmal eines eher „weiblichen Führungsstils“. Ich sehe die Gefahr, Stereotypen zu bestätigen, unterscheidet man zwischen einer „weiblichen“ und „männlichen“ Art der Führung.

Leaderhip ist auch um einiges komplexer.

Da muss man weg von Stereotypen und eine klare Sichtweise vertreten.

Ebenso, wie man nicht vom weiblichen und männlichen Führungsstil sprechen sollte, sollte man nicht davon ausgehen, dass es nur den richtigen und einen falschen Stil gibt. Leadership reagiert auf das Umfeld. Es geht um den richtigen Stil, oder die richtige Mischung aus Stilen in einer bestimmten Situation.

Wie lässt ich das genau umsetzen?

Man kann sich eine Farbpalette vorstellen. Zunächst prüft man den Kontext, dann greift man auf die Palette zurück und mischt verschiedene Farben, die auf die jeweilige Rahmensituation passen.

Deshalb muss man die verschiedenen Stile kennen und beherrschen, sodass man sich ein vielfarbiges Repertoire aufbauen und stets darauf zurückgreifen kann.

Dann erst wird man wirklich agil und kann elegant und gelassen reagieren.

Führung hat also viele Facetten.

Ja. Grob zusammengefasst muss Führung aber vor allem zwei Dinge können: sie muss explotativ und explorativ sein.

Das heißt sie soll parallel verändern und sie soll bewahren, für Innovation sorgen und gleichzeitig Ordnung und Sicherheit garantieren.

Das nimmt eine ähnliche Richtung wie das von Weizsäcker definierte Konzept der pragmatischen Information. Information muss neu sein, aber auf Altem bauen.

Richtig. Und das ist auch bei der Entscheidungsfindung von Bedeutung. Entscheidungen sind die Schnittmenge aus Intuition und Analyse. Genauso wenig, wie man die Fakten ignorieren kann, kann man Emotionen völlig außer Acht lassen.

Lesen Sie am kommenden Donnerstag den 2. Teil des Interviews: welche Rolle spielen Emotionen in der Führung.

Weitere Informationen zum Thema Leadership Development.


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„Frauen sollten Herausforderungen annehmen“ – YWL-Stipendiatin Verena Cüppers im Interview

2016 hat die SYNK Business School 26 Stipendiatinnen aus unterschiedlichen Unternehmen und Branchen auf Ihrem Weg als Führungskraft mit dem YOUNG WOMEN LEADERSHIP Programm qualifiziert und begleitet. Zum Start der Ausschreibungsphase 2017 teilt Stipendiatin Verena Cüppers von der Santander Consumer Bank ihre Erfahrungen im Interview:

Liebe Verena, Du hast schon einige berufliche Stationen erlebt – kannst Du uns kurz Deinen beruflichen Werdegang skizzieren und welche Bedeutung das Thema Führung für Dich hat?

Nach meinem BWL-Studium habe ich ein Praktikum bei DocMorris absolviert und anschließend als Trainee bei der Santander Consumer Bank begonnen. Nach neun Monaten wurde ich vorzeitig übernommen und habe seitdem einige Stationen in der Bank durchlaufen. Nach fünf Jahren im Kfz-Ressort, wo ich im Marketing und der Produktentwicklung tätig war, bin ich 2013 in das Ressort unseres Vorstandsvorsitzenden gewechselt, um für ihn als Assistentin zu arbeiten. Im Kfz-Ressort konnte ich bereits erste Führungserfahrung sammeln. Die Bank hat mich anschließend ins konzerneigene Potenzialprogramm für Nachwuchsführungskräfte aufgenommen, um mich und meine Fähigkeiten zu fördern.

Warum hast Du Dich auf das YWL-Programm beworben? Was war Deine Motivation?

Das Programm hat mich auf Anhieb angesprochen, was mehrere Gründe hatte. Zum Einen fand ich interessant, dass es sich ausschließlich an eine weibliche Zielgruppe gerichtet hat. Zum Anderen gefiel mir, dass die Ausschreibung deutschlandweit stattgefunden hat und nicht „nur“ auf die Finanzbranche abzielte. Natürlich waren mir auch die Inhalte sehr wichtig und ich habe mich eins zu eins in der Zielgruppe wiedergefunden, denn ich habe natürlich großes Interesse, meine Führungskompetenz auszubauen.

Wie verlief der Bewerbungsprozess?

Neben meinem Lebenslauf und Zeugnissen habe ich ein Referenzschreiben und ein Motivationsschreiben an die SYNK Business School geschickt. Eine deutschlandweite Auswahlkommission mit Vertretern aus renommierten Unternehmen hat dann gemeinsam mit SYNK die Stipendiatinnen ausgewählt. Einige Wochen später kam glücklicherweise schon die Zusage.

Welche Erkenntnisse und Erfahrungen hast Du im Programm gesammelt? Was war Dein wichtigstes Learning?

Ehrlich gesagt eine ganze Menge (lacht). In den neun Tagen habe ich sehr viel über mich selbst erfahren, über mein Handeln, meine Motive und Motivatoren. Von der Gruppe und den Coaches konnte ich viel lernen und habe sehr von dem branchenübergreifenden Erfahrungsaustausch profitiert. Mir war auch vor dem Programm bewusst, dass das A und O eine offene Kommunikation ist. Das Programm hat mir noch einmal sehr deutlich gezeigt, wie wichtig Kommunikation Tag für Tag ist. Darüber hinaus helfen mir die erlernten Methoden in der Praxis.

Wie hast Du die anderen Stipendiatinnen erlebt?

Die Atmosphäre unter den Stipendiatinnen war sehr offen und ehrlich. Besonders deutlich hat dies der Vertrauensvorschuss gezeigt, den alle Teilnehmerinnen der restlichen Gruppe bereits am ersten Tag entgegengebracht haben. Wir haben sehr offen über unsere Probleme aus dem beruflichen Alltag gesprochen und uns gegenseitig mit Hilfe der erlernten Techniken beraten.

Das Programm richtet sich ausschließlich an weibliche Nachwuchsführungskräfte – worin liegt der Mehrwert einer solchen Fokussierung?

Aus meiner Sicht ist es wichtig, auf das Thema Frauenmangel in Führungspositionen aufmerksam zu machen. Ich persönlich habe den Eindruck, dass keine Frau eine Position „der Quote zu Liebe“ erhalten möchte. Worum es einfach geht, ist eine faire Behandlung. Sowohl bei der Besetzung an sich als auch beim Gehalt. Das Thema erhält durch solche Programme eine bessere Awareness und motiviert Frauen in angehenden Führungspositionen.

Ein halbes Jahr später – wie profitierst Du heute von dem Programm?

Neben den erlernten Methoden freue ich mich sehr über die Kontakte, die ich in Berlin geknüpft habe. Mit den anderen Stipendiatinnen, mit der SYNK GROUP und auch mit den Gastrednern. Unsere Gruppe veranstaltet quartalsweise regionale Treffen und nach einem Jahr ist ein Wiedersehen mit allen 26 Teilnehmerinnen geplant. Der Austausch ist wertvoll und ganz nebenbei sind durch das Programm sogar Freundschaften entstanden.

Was braucht es aus Deiner Sicht, damit künftig mehr Frauen Führungspositionen innehaben werden?

Das Programm hat mir gezeigt, woran es nicht fehlt und das sind qualifizierte, hochmotivierte Frauen. In einigen Branchen gibt es aus meiner Sicht jedoch noch Nachholbedarf beim Thema Gleichstellung. Aber auch die Frauen selbst müssen sich aus meiner Sicht oftmals anders positionieren. Ich nehme es als typisch weiblich wahr, dass die eigenen Kompetenzen hinterfragt werden. Statt bei einem interessanten Angebot zu überlegen, was „man“ alles nicht kann, sollten sich vor allem Frauen auf ihre Stärken besinnen und Herausforderungen annehmen. Was könnte im schlimmsten Fall passieren? Wenn sich eine Frau ungerecht behandelt fühlt oder gerne eine neue Herausforderung annehmen möchte, muss sie den Mut haben, den Mund aufzumachen. Im schlimmsten Fall erhält sie ein „nein“ und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass das verkraftbar ist.

Hier finden Sie weitere Informationen rund um das YOUNG WOMEN LEADERSHIP Stipendienprogramm oder treten Sie in Austausch mit unserer Ansprechpartnerin für das Programm: christine.baur@synk-group.com.


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PsyCap als Schlüssel zu Produktivität – was steckt dahinter?

Globalisierung, permanenter kultureller Wandel, dynamische Märkte und interagierende Handelssysteme haben die Welt in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert. Erhöhte Komplexität, Unsicherheit und mehrdeutige Situationen sind heute eher die Regel als die Ausnahme. Führungskräfte und Mitarbeiter müssen darauf reagieren, um handlungsfähig zu bleiben. Welche Kompetenzen benötigen Führungskräfte und Mitarbeiter, um in widrigen Situationen handlungs- und leistungsfähig zu bleiben?

Psychologisches Kapital (PsyCap)

Der Faktor Mensch ist das eigentliche Kapital von Unternehmen. Menschen bestimmen mit ihrem Einsatz die Qualität von Leistung und damit die Marktfähigkeit des Unternehmens. Ohne engagierte und motivierte Mitarbeiter und Führungskräfte nutzen alle materiellen Reserven der Welt relativ wenig. Erst durch den Menschen können sie genutzt werden.

Organisationspsychologen sprechen auch vom psychologischen Kapital in einem Unternehmen. Damit sind die wesentlichen Stärken von Führungskräften und Mitarbeitern gemeint, die diese dazu bringen, zuversichtlich zu agieren und die Leistungsfähigkeit im Berufsleben auszubauen. Das Konzept wurde 2004 erstmals von dem amerikanischen Organisationspsychologen Fred Luthans vorgestellt und besteht aus vier Faktoren:

Selbstwirksamkeit oder: Glauben Sie, dass Sie über all das verfügen, was Sie zum Erfolg benötigen?

Menschen mit hoher Selbstwirksamkeit sind von den eigenen Fä̈higkeiten überzeugt. Sie sind in der Lage mentale Ressourcen zu aktivieren, um eigene Ziele zu erreichen.

Hoffnung oder: Ist es schwierig, Sie von Ihren einmal gesetzten Zielen abzubringen?

Hoffnungsvolle Menschen halten an gesteckten Zielen fest. Sie haben die Fähigkeit, eine Strategie zu entwickeln, um ihre Ziele erreichen zu können.

Optimismus oder: Wie gehen Sie mit Enttäuschungen um und bei wem suchen die Schuld – bei sich, bei anderen, bei den Umständen?

Optimisten blicken zuversichtlich in die Zukunft und glauben an den Erfolg. Erfolge werden auf interne, stabile und dauerhafte Ursachen zurückgeführt. In der Fachsprache wird dies als selbstwertdienlicher Attributionsstil bezeichnet.

Widerstandsfähigkeit oder: Wie schnell und vollständig können Sie sich von einem belastenden Ereignis erholen?

Widerstandsfähige Menschen bewältigen Probleme und überwinden Hürden. Sie haben die Fähigkeit, sich nach Fehlschlägen schnell zu erholen.

Studien zeigten, dass das psychologische Kapital sehr stark von den Führungskräften auf die Mitarbeiter übertragen wird. Ist die Führungskraft optimistisch und widerstandsfähig, gibt sie diese positiven Eigenschaften an die Mitarbeiter weiter. Damit steigt im Team die Arbeitsleistung, was einen positiven Effekt auf das gesamte Unternehmen hat.

Führungskräfte spielen Schlüsselrolle

Damit kommt der Führungskraft eine Schlüsselrolle zu. Sie muss Vorbild sein und vorleben, was sie von anderen erwartet. Außerdem muss sie den Mitarbeitern als Rollenmodell zeigen, wie man seine Fähigkeiten weiter ausbaut, optimistisch zu denken und auch in widrigen Umständen nicht den Mut zu verlieren.

Was aber tun, wenn man man als Führungskraft beispielsweise selber die Tendenz hat, das Glas eher halbleer als halbvoll sehen? Positives Denken ist erlernbar und trainierbar. Gleiches gilt für das Psychologische Kapital. Es gilt in der Forschung nicht als feste Determinante, sondern als eine entwickelbare und veränderbare Größe. Packen Sie es an. Erhöhen Sie Ihr psychologisches Kapital!

Sie suchen Begleitung auf dem Weg als Führungskraft oder für die Führungskräfte Ihres Unternehmens. Lernen Sie unseren Leadership-Ansatz kennen  und sprechenSie mich an unter christine.ait-mokhtar@synk-group.com.


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Mitarbeitercoaching im Trend: Führst Du nur oder coachst Du auch

Eine Führungskraft hat viele Rollen inne: Chef, Vorbild, Zielgeber, Controler, Feedbackgeber, Kümmerer, Vertreter des Unternehmens und ist häufig im Spagat zwischen den unternehmerischen Zielen der Firma und dem persönlichen Wohlergehen ihrer Mitarbeiter.

Wer sich als Führungskraft um die Motivation seiner Mitarbeiter sorgt, steht irgendwann vor der Frage, ob und wie er seine Mitarbeiter unterstützen kann.

In den Führungsleitbildern einiger Unternehmen gilt eine Führungskraft als erster Coach vor Ort. Und dazu existieren viele Varianten, was unter Mitarbeitercoaching verstanden wird. Das reicht vom Anlernen durch Erklären, wenn ein Mitarbeiter neu in seiner Position ist übers Vormachen/Mitmachen/Nachmachen, damit ein Mitarbeiter Vorschläge erhält, wie er seinen Job ausüben könnte. Was hat das mit der viel zitierten Hilfe zur Selbsthilfe zu tun? Und bin ich als Führungskraft dafür geeignet? Eine Führungskraft kann ein sehr guter Coach sein, weil sie ihren Mitarbeiter so gut kennt. Eine Führungskraft kann ein mittelmäßiger Coach sein, weil sie ihren Mitarbeiter so gut kennt. Was jetzt?

Wovon hängt es ab, ob Sie als Führungskraft ein guter Coach sind? Worauf sollten Sie achten, was sollten Sie vermeiden, wenn Sie eigene Mitarbeiter wirkungsvoll coachen wollen?

Ratschläge sind auch Schläge

Einer der Erfolgsfaktoren für ein erfolgreiches Coaching ist die Haltung, mit der Sie sich auf ein Mitarbeitercoaching einlassen. Als Vorgesetzter haben Sie meist Ahnung vom Aufgabengebiet Ihres Mitarbeiters, vielleicht haben sie dessen Job sogar selbst einmal ausgeübt. Wie verlockend ist es, den Mitarbeiter mit wohlgemeinten Ratschlägen zu versorgen? Das kann fruchten, manchmal tut es das nicht und dann herrscht Enttäuschung auf beiden Seiten, wenn der Mitarbeiter keinen Ihrer Ratschläge befolgen mag. In der Rolle als Coach sind Sie Prozeßbegleiter und für den Ablauf verantwortlich, der Mitarbeiter ist der (Fach-)Experte und er selbst für das Ergebnis verantwortlich.

WARUM – gibt es für alles einen Grund?

Die Kunst in Ihrer Rolle als Coach besteht darin, mehr über Ihren Mitarbeiter erfahren zu wollen. Seien Sie neugierig auf die Beweggründe Ihres Mitarbeiters, aus welchen Motiven er handelt und welche Gründe es geben kann, dass er etwas nicht tut, obwohl Sie es wünschen und er dazu in der Lage wäre.

Als Coach lassen Sie Sätze wie „das kann ich dem Kunden/Lieferanten/Kollegen nicht sagen“ niemals stehen, sondern Sie haken nach. Meistens kann der Mitarbeiter sehr wohl, nur will er nicht und diese Gründe/Ängste/Glaubenssätze gilt es herauszufinden, um sie zu reflektieren und in eine andere konstruktive Richtung zu lenken.

Motivation statt Sanktion

Als Führungskraft sollten Sie Ihre Motive für ein Mitarbeitercoaching hinterfragen. Was schätzen Sie besonders an Ihrem Mitarbeiter? Sind Sie bereit, sich nahezu unvoreingenommen auf Ihren Mitarbeiter und seine Sichtweise einzulassen? Sich ausreichend Zeit für ihn zu nehmen, trotz eines vollen Schreibtischs und Terminkalenders ihm ungeteilte Aufmerksamkeit entgegen zu bringen? Wie sehr sind Sie daran interessiert, einen tiefen Einblick hinter die Beweggründe Ihres Mitarbeiters zu erhalten? Coaching ist in Anbetracht der Komplexität der Arbeitsherausforderungen oft die wirkungsvollste Methode um heutzutage individuelle Lösungsstrategien zu entwicklen. Das funktioniert nur, wenn Ihre Beziehung zueinander stimmt und wenn im Coaching auch die guten und bemerkenswerten Leistungen zur Sprache kommen. Wer seinem Mitarbeiter aus Verzweiflung oder Hilflosigkeit mit Coaching (auch durch externe Coaches) droht, dem können anstrengende Zeiten und schwierige Gespräche bevorstehen.

Fragen statt sagen

Eine der größten Herausforderungen in Ihrer Rolle als Coach besteht darin, nach Ihren Fragen Ihrem Mitarbeiter ausreichend Zeit zum Nachdenken und Antworten zu geben und die – vermeintlich unangenehme – Stille auszuhalten. Je besser die Frage formuliert ist, desto mehr regen Sie Ihren Mitarbeiter zum Nachdenken an und desto länger wird seine Denkpause ausfallen. Die Qualität der Fragestellung können Sie selbst beeinflussen, denn systemische Fragen eignen sich besonders gut, um lösungsorientierte Denkprozesse beim Mitarbeiter in Gang zu setzen.

Verstanden heißt nicht einverstanden

In einem Coachinggespräch können Sie als Führungskraft durchaus zwischen den Rollen wechseln – nur sollte das für Ihren Mitarbeiter transparent sein. Coaching ist kein Allheilmittel und rechtfertigt keine Entschuldigung, um Gesetze zu mißachten, über Betriebsvereinbarungen hinwegzusehen oder unangemessenes Verhalten zu dulden. Es ist legitim, daß Sie als Chef das Verhalten und die Beweggründe Ihres Mitarbeiters zwar nachvollziehen können, in Ihrer Rolle als Vorgesetzter müssen Sie letztendlich nicht mit allem einverstanden sein und sollten dies in Ihrer Rolle als Vertreter des Unternehmens auch klar äußern.

Fazit:

Mitarbeitercoaching ist machbar – auch durch Vorgesetzte!

Es erfordert

– mentale Vorbereitung zwecks Rollenklarheit

– eine vertrauensvolle Beziehung zum Mitarbeiter

– Beherrschung grundlegender Kommunikationstechniken

– Wissen an Coachingtechniken

– Bereitschaft, den Mitarbeiter bei der Lösungsfindung begleiten zu wollen

– Akzeptanz, auch wenn Sie selbst einen anderen Weg zur Lösung bevorzugen

– Zeit.


Für den Erwerb Ihrer Coachingkompetenzen bieten wir an der SYNK Business School eine Ausbildung zum European Business Coach an. Weitere Informationen dazu finden Sie hier oder sprechen Sie mich an unter ulrike.moehler@synk-group.com.


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Welcher Führungsstil passt zu mir?

Jede Führungskraft stellt sich immer wieder die Frage: Ist mein Führungsstil der optimale für die Anforderungen, die sich mir tagtäglich stellen? Wie sehr kann und darf ich meine Werte leben? Und wo sind die Grenzen?

Neue wie auch erfahrene Führungskräfte stehen immer wieder vor der Herausforderung, ihr Führungsverhalten den aktuellen Rahmenbedingungen anzupassen. Denn Führung in modernen Zeiten erfordert innovatives Knowhow. Die Rahmenbedingungen werden immer komplexer und schnelllebiger. Dynamische Märkte, unterschiedliche Stakeholder und permanente Veränderung sind heute eher die Regel als die Ausnahme.

Icon_MenschkleinZeit für eine Standortbestimmung:

Wo stehe ich?

Wo will ich hin?

Wie kann ich dies erreichen, indem ich meine Stärken gezielt einbeziehe?

 

Hierbei kann die SYNK-Leadership-Analyse 4.0 wissenschaftlich fundierte Antworten liefern. Es handelt sich um einen Online-Fragebogen, der durch 3 Vorteile besticht:

Hoher Output bei geringem Zeit-Invest: Die Führungskraft investiert im Schnitt 30 Minuten und erhält eine differenzierte schriftliche Analyse mit konkreten Entwicklungsimpulsen. Wenn sie das Ergebnis vertieft reflektieren und weitere Handlungsimpulse ableiten will, kann sie ein 45-minütiges individuelles Coaching-Gespräch mit einem Experten dazu buchen.bildschirmfoto-2016-11-10-um-14-35-15

Identifizierung der optimalen Führungskompetenzen für den Führungsbereich: Führung ist dann wirksam, wenn in der aktuellen Situation der passende Führungsstil mit hierfür geeigneten Kompetenzen kombiniert wird. Dabei unterstützt die Leadership-Analyse 4.0.

Schneller Erfolg durch sofortige Umsetzungsimpulse: Die Führungskraft erhält eine Standortbestimmung und erste Handlungsimpulse. Da ein Veränderungsprozess exakt hier ansetzt, geben  die Ergebnisse wichtige Hinweise, wo aktuelle Arbeitsfelder liegen können. Die Ergebnisse werden auf Wunsch im Coaching-Gespräch mit einem Experten reflektiert und auf innere Akzeptanz geprüft. Gerade diese sorgfältige Nachbesprechung sichert die Qualität der SYNK Leadership-Analyse 4.0.

Sie können aktiv und nachhaltig Ihr persönliches Führungsverhalten verbessern, da die SYNK Leadership-Analyse die Faktoren identifiziert, an denen Sie als Führungskraft arbeiten sollten, und Ihnen zugleich praktische Handlungsimpulse anbietet.

Neugierig geworden? Erfahren Sie mehr über die SYNK Leadership-Analyse oder nehmen Sie Kontakt mit mir auf unter christine.ait-mokhtar@synk-group.com.


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Was macht einen erfolgreichen Trainer aus?

Bildschirmfoto 2016-06-13 um 16.10.47Die Veranstaltung ist beendet, Sie packen Ihre Sachen zusammen und haben ein Lächeln auf den Lippen… Es ist wieder einmal richtig gut gelaufen. Wie ist Ihnen das gelungen?

Training ist nicht gleich Training. Das ist keine Binsenweisheit. Wer denkt, er könne sein Programm abspulen, scheitert schnell. Worauf kommt es also an, wenn Menschen Menschen qualifizieren?

Als erstes ist es wichtig, sich genau das immer wieder zu vergegenwärtigen. Jeder tickt anders. Um uns authentisch begegnen zu können, sollten wir uns bewusst machen, wie einzigartig unser Gegenüber und wir selbst sind.

Was sind heutzutage die Herausforderungen im Training?

In einer globalisierten, digitalisierten und immer schneller getakteten Unternehmenswelt geht es nie „nur“ um das Trainingsthema, vielmehr begegnet der Trainer im Seminar einer Vielzahl aktueller und teilweise dringlicher Themen aus dem Unternehmen.

Erfolgskritisch daher

– Teilnehmer abzuholen und auf die Seminarinhalte zu fokussieren und einzubinden.

– Inhalte auf die Zielgruppe und deren Belange passend aufzubereiten.

– für schwierige Situation nicht in die „Tipps & Tricks“-Kiste zu greifen, sondern auf Basis einer systematischen Analyse-/ Lösungsstrategie spezifische Interventionen zu entwickeln.

– und eine fundierte Trainerhaltung als wesentlichen Erfolgsfaktor zu begreifen und zu entwickeln.

Die SYNK-Trainerausbildung verfolgt deshalb die Ziele:

– Trainerhandwerkszeug als solide Basis vermitteln.

– zielgerichtete Interaktion mit der Gruppe planen und glaubwürdig durchführen.

– systemische Blickweise als Landkarte für Trainingsgestaltung kennenlernen und nutzen.

– von Praktikern für Praktiker:  lernen durch Anschauen,  Ausprobieren  und Austausch.

– Begleitung zwischen den Modulen durch Transfer- und Reflexionsaufgaben sowie Austausch mit den Trainern über die Digital-Plattform SYNLIFE.

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Fazit: In komplexen Kontexten ist langfristig als Trainer nur erfolgreich, wer mit hoher persönlicher und methodischer Qualität unterwegs ist.

Erfahren Sie mehr über die SYNK Trainerausbildung auf unserer Homepage oder informieren Sie sich direkt bei unseren Lehrcoaches Sibylle Götz und Martina Onorato unter sibylle.goetz@synk-group.com und martina.onorato@synk-group.com.

 


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Was braucht Führung im digitalen Zeitalter? Forschung zur Anpassungsfähigkeit von Führungskräften

Das digitale Zeitalter stellt Führungskräfte vor neue Herausforderungen und erfordert somit neue Formen von Führung. Führungskräfte sind im digitalen Zeitalter mit vielfältigen, komplexen und oft unvorhersehbaren Veränderungen konfrontiert. Diese können zu einer intensiven Beanspruchung in Form von negativen Emotionen wie Wut, Frustration oder Enttäuschung führen. Sie können auch ein Gefühl der Überforderung, einen wahrgenommenen Mangel an Selbstwirksamkeit, fehlende Sinngebung oder Kontrollverlust auslösen. bildschirmfoto-2016-10-07-um-17-51-30

In der Folge sind Führungskräfte oft nicht in der Lage mit den notwendigen Veränderungen und dem Arbeitsstress gesund umzugehen. Im digitalen Zeitalter wird deshalb die Anpassungsfähigkeit zur Kernkompetenz in der Führung. Warum? Es geht zunehmend um das erfolgreiche Management von Komplexität, Schnelligkeit und Unsicherheit in der Unternehmens- und Arbeitswelt. Diese Fähigkeit, sich trotz einer intensiven Beanspruchung erfolgreich anzupassen, wird als adaptive Arbeitsleistung -Adaptive Performance- verstanden.

Es ist wichtig dabei zum einen den Einfluss von umweltbezogenen Faktoren zum Beispiel Stress am Arbeitsplatz und zum anderen die Beeinflussung durch individuelle Faktoren zum Beispiel Persönlichkeit, Emotionen und Führungsverhalten auf die Anpassungsfähigkeit zu ermitteln. Aus den Ergebnissen können wichtige Erkenntnisse für die Führungskräfteentwicklung als auch für die persönliche Standortbestimmung als Führungskraft abgeleitet werden.

JoergKrauter_Direktor_SYNKBusinessSchoolIn meiner aktuellen Studienerhebung „Evolving Leadership in the Digital Age“ untersuchen wir die wichtigsten Erfolgsfaktoren zur Bewältigung der Führungsherausforderungen und deren Zusammenhänge. Dafür ist die Expertise von Führungskräften gefragt. Ihre Kenntnis und Erfahrung sind entscheidend für die Weiterentwicklung von Führungsstrategien und Kompetenzen für das digitale Zeitalter. Die Ergebnisse der Studie werden ein Bild liefern, was zu tun ist, um Führungskräfte fit für das digitale Zeitalter zu machen.

Die Beantwortung des Online-Fragebogens nimmt etwa 25 – 30 Minuten in Anspruch. Unter folgendem Link können Sie als Führungskraft teilnehmen: https://www.umfrageonline.com/s/c177930

Bis zum 30. November 2016 findet die Erhebung statt. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie als Führungskraft Ihre Expertise und Erfahrung einbringen. Für weitere Fragen und Informationen stehe ich gerne unter joerg.krauter@synk-group.com zur Verfügung.