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„Frauen sollten Herausforderungen annehmen“ – YWL-Stipendiatin Verena Cüppers im Interview

2016 hat die SYNK Business School 26 Stipendiatinnen aus unterschiedlichen Unternehmen und Branchen auf Ihrem Weg als Führungskraft mit dem YOUNG WOMEN LEADERSHIP Programm qualifiziert und begleitet. Zum Start der Ausschreibungsphase 2017 teilt Stipendiatin Verena Cüppers von der Santander Consumer Bank ihre Erfahrungen im Interview:

Liebe Verena, Du hast schon einige berufliche Stationen erlebt – kannst Du uns kurz Deinen beruflichen Werdegang skizzieren und welche Bedeutung das Thema Führung für Dich hat?

Nach meinem BWL-Studium habe ich ein Praktikum bei DocMorris absolviert und anschließend als Trainee bei der Santander Consumer Bank begonnen. Nach neun Monaten wurde ich vorzeitig übernommen und habe seitdem einige Stationen in der Bank durchlaufen. Nach fünf Jahren im Kfz-Ressort, wo ich im Marketing und der Produktentwicklung tätig war, bin ich 2013 in das Ressort unseres Vorstandsvorsitzenden gewechselt, um für ihn als Assistentin zu arbeiten. Im Kfz-Ressort konnte ich bereits erste Führungserfahrung sammeln. Die Bank hat mich anschließend ins konzerneigene Potenzialprogramm für Nachwuchsführungskräfte aufgenommen, um mich und meine Fähigkeiten zu fördern.

Warum hast Du Dich auf das YWL-Programm beworben? Was war Deine Motivation?

Das Programm hat mich auf Anhieb angesprochen, was mehrere Gründe hatte. Zum Einen fand ich interessant, dass es sich ausschließlich an eine weibliche Zielgruppe gerichtet hat. Zum Anderen gefiel mir, dass die Ausschreibung deutschlandweit stattgefunden hat und nicht „nur“ auf die Finanzbranche abzielte. Natürlich waren mir auch die Inhalte sehr wichtig und ich habe mich eins zu eins in der Zielgruppe wiedergefunden, denn ich habe natürlich großes Interesse, meine Führungskompetenz auszubauen.

Wie verlief der Bewerbungsprozess?

Neben meinem Lebenslauf und Zeugnissen habe ich ein Referenzschreiben und ein Motivationsschreiben an die SYNK Business School geschickt. Eine deutschlandweite Auswahlkommission mit Vertretern aus renommierten Unternehmen hat dann gemeinsam mit SYNK die Stipendiatinnen ausgewählt. Einige Wochen später kam glücklicherweise schon die Zusage.

Welche Erkenntnisse und Erfahrungen hast Du im Programm gesammelt? Was war Dein wichtigstes Learning?

Ehrlich gesagt eine ganze Menge (lacht). In den neun Tagen habe ich sehr viel über mich selbst erfahren, über mein Handeln, meine Motive und Motivatoren. Von der Gruppe und den Coaches konnte ich viel lernen und habe sehr von dem branchenübergreifenden Erfahrungsaustausch profitiert. Mir war auch vor dem Programm bewusst, dass das A und O eine offene Kommunikation ist. Das Programm hat mir noch einmal sehr deutlich gezeigt, wie wichtig Kommunikation Tag für Tag ist. Darüber hinaus helfen mir die erlernten Methoden in der Praxis.

Wie hast Du die anderen Stipendiatinnen erlebt?

Die Atmosphäre unter den Stipendiatinnen war sehr offen und ehrlich. Besonders deutlich hat dies der Vertrauensvorschuss gezeigt, den alle Teilnehmerinnen der restlichen Gruppe bereits am ersten Tag entgegengebracht haben. Wir haben sehr offen über unsere Probleme aus dem beruflichen Alltag gesprochen und uns gegenseitig mit Hilfe der erlernten Techniken beraten.

Das Programm richtet sich ausschließlich an weibliche Nachwuchsführungskräfte – worin liegt der Mehrwert einer solchen Fokussierung?

Aus meiner Sicht ist es wichtig, auf das Thema Frauenmangel in Führungspositionen aufmerksam zu machen. Ich persönlich habe den Eindruck, dass keine Frau eine Position „der Quote zu Liebe“ erhalten möchte. Worum es einfach geht, ist eine faire Behandlung. Sowohl bei der Besetzung an sich als auch beim Gehalt. Das Thema erhält durch solche Programme eine bessere Awareness und motiviert Frauen in angehenden Führungspositionen.

Ein halbes Jahr später – wie profitierst Du heute von dem Programm?

Neben den erlernten Methoden freue ich mich sehr über die Kontakte, die ich in Berlin geknüpft habe. Mit den anderen Stipendiatinnen, mit der SYNK GROUP und auch mit den Gastrednern. Unsere Gruppe veranstaltet quartalsweise regionale Treffen und nach einem Jahr ist ein Wiedersehen mit allen 26 Teilnehmerinnen geplant. Der Austausch ist wertvoll und ganz nebenbei sind durch das Programm sogar Freundschaften entstanden.

Was braucht es aus Deiner Sicht, damit künftig mehr Frauen Führungspositionen innehaben werden?

Das Programm hat mir gezeigt, woran es nicht fehlt und das sind qualifizierte, hochmotivierte Frauen. In einigen Branchen gibt es aus meiner Sicht jedoch noch Nachholbedarf beim Thema Gleichstellung. Aber auch die Frauen selbst müssen sich aus meiner Sicht oftmals anders positionieren. Ich nehme es als typisch weiblich wahr, dass die eigenen Kompetenzen hinterfragt werden. Statt bei einem interessanten Angebot zu überlegen, was „man“ alles nicht kann, sollten sich vor allem Frauen auf ihre Stärken besinnen und Herausforderungen annehmen. Was könnte im schlimmsten Fall passieren? Wenn sich eine Frau ungerecht behandelt fühlt oder gerne eine neue Herausforderung annehmen möchte, muss sie den Mut haben, den Mund aufzumachen. Im schlimmsten Fall erhält sie ein „nein“ und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass das verkraftbar ist.

Hier finden Sie weitere Informationen rund um das YOUNG WOMEN LEADERSHIP Stipendienprogramm oder treten Sie in Austausch mit unserer Ansprechpartnerin für das Programm: christine.baur@synk-group.com.


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PsyCap als Schlüssel zu Produktivität – was steckt dahinter?

Globalisierung, permanenter kultureller Wandel, dynamische Märkte und interagierende Handelssysteme haben die Welt in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert. Erhöhte Komplexität, Unsicherheit und mehrdeutige Situationen sind heute eher die Regel als die Ausnahme. Führungskräfte und Mitarbeiter müssen darauf reagieren, um handlungsfähig zu bleiben. Welche Kompetenzen benötigen Führungskräfte und Mitarbeiter, um in widrigen Situationen handlungs- und leistungsfähig zu bleiben?

Psychologisches Kapital (PsyCap)

Der Faktor Mensch ist das eigentliche Kapital von Unternehmen. Menschen bestimmen mit ihrem Einsatz die Qualität von Leistung und damit die Marktfähigkeit des Unternehmens. Ohne engagierte und motivierte Mitarbeiter und Führungskräfte nutzen alle materiellen Reserven der Welt relativ wenig. Erst durch den Menschen können sie genutzt werden.

Organisationspsychologen sprechen auch vom psychologischen Kapital in einem Unternehmen. Damit sind die wesentlichen Stärken von Führungskräften und Mitarbeitern gemeint, die diese dazu bringen, zuversichtlich zu agieren und die Leistungsfähigkeit im Berufsleben auszubauen. Das Konzept wurde 2004 erstmals von dem amerikanischen Organisationspsychologen Fred Luthans vorgestellt und besteht aus vier Faktoren:

Selbstwirksamkeit oder: Glauben Sie, dass Sie über all das verfügen, was Sie zum Erfolg benötigen?

Menschen mit hoher Selbstwirksamkeit sind von den eigenen Fä̈higkeiten überzeugt. Sie sind in der Lage mentale Ressourcen zu aktivieren, um eigene Ziele zu erreichen.

Hoffnung oder: Ist es schwierig, Sie von Ihren einmal gesetzten Zielen abzubringen?

Hoffnungsvolle Menschen halten an gesteckten Zielen fest. Sie haben die Fähigkeit, eine Strategie zu entwickeln, um ihre Ziele erreichen zu können.

Optimismus oder: Wie gehen Sie mit Enttäuschungen um und bei wem suchen die Schuld – bei sich, bei anderen, bei den Umständen?

Optimisten blicken zuversichtlich in die Zukunft und glauben an den Erfolg. Erfolge werden auf interne, stabile und dauerhafte Ursachen zurückgeführt. In der Fachsprache wird dies als selbstwertdienlicher Attributionsstil bezeichnet.

Widerstandsfähigkeit oder: Wie schnell und vollständig können Sie sich von einem belastenden Ereignis erholen?

Widerstandsfähige Menschen bewältigen Probleme und überwinden Hürden. Sie haben die Fähigkeit, sich nach Fehlschlägen schnell zu erholen.

Studien zeigten, dass das psychologische Kapital sehr stark von den Führungskräften auf die Mitarbeiter übertragen wird. Ist die Führungskraft optimistisch und widerstandsfähig, gibt sie diese positiven Eigenschaften an die Mitarbeiter weiter. Damit steigt im Team die Arbeitsleistung, was einen positiven Effekt auf das gesamte Unternehmen hat.

Führungskräfte spielen Schlüsselrolle

Damit kommt der Führungskraft eine Schlüsselrolle zu. Sie muss Vorbild sein und vorleben, was sie von anderen erwartet. Außerdem muss sie den Mitarbeitern als Rollenmodell zeigen, wie man seine Fähigkeiten weiter ausbaut, optimistisch zu denken und auch in widrigen Umständen nicht den Mut zu verlieren.

Was aber tun, wenn man man als Führungskraft beispielsweise selber die Tendenz hat, das Glas eher halbleer als halbvoll sehen? Positives Denken ist erlernbar und trainierbar. Gleiches gilt für das Psychologische Kapital. Es gilt in der Forschung nicht als feste Determinante, sondern als eine entwickelbare und veränderbare Größe. Packen Sie es an. Erhöhen Sie Ihr psychologisches Kapital!

Sie suchen Begleitung auf dem Weg als Führungskraft oder für die Führungskräfte Ihres Unternehmens. Lernen Sie unseren Leadership-Ansatz kennen  und sprechenSie mich an unter christine.ait-mokhtar@synk-group.com.


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Mitarbeitercoaching im Trend: Führst Du nur oder coachst Du auch

Eine Führungskraft hat viele Rollen inne: Chef, Vorbild, Zielgeber, Controler, Feedbackgeber, Kümmerer, Vertreter des Unternehmens und ist häufig im Spagat zwischen den unternehmerischen Zielen der Firma und dem persönlichen Wohlergehen ihrer Mitarbeiter.

Wer sich als Führungskraft um die Motivation seiner Mitarbeiter sorgt, steht irgendwann vor der Frage, ob und wie er seine Mitarbeiter unterstützen kann.

In den Führungsleitbildern einiger Unternehmen gilt eine Führungskraft als erster Coach vor Ort. Und dazu existieren viele Varianten, was unter Mitarbeitercoaching verstanden wird. Das reicht vom Anlernen durch Erklären, wenn ein Mitarbeiter neu in seiner Position ist übers Vormachen/Mitmachen/Nachmachen, damit ein Mitarbeiter Vorschläge erhält, wie er seinen Job ausüben könnte. Was hat das mit der viel zitierten Hilfe zur Selbsthilfe zu tun? Und bin ich als Führungskraft dafür geeignet? Eine Führungskraft kann ein sehr guter Coach sein, weil sie ihren Mitarbeiter so gut kennt. Eine Führungskraft kann ein mittelmäßiger Coach sein, weil sie ihren Mitarbeiter so gut kennt. Was jetzt?

Wovon hängt es ab, ob Sie als Führungskraft ein guter Coach sind? Worauf sollten Sie achten, was sollten Sie vermeiden, wenn Sie eigene Mitarbeiter wirkungsvoll coachen wollen?

Ratschläge sind auch Schläge

Einer der Erfolgsfaktoren für ein erfolgreiches Coaching ist die Haltung, mit der Sie sich auf ein Mitarbeitercoaching einlassen. Als Vorgesetzter haben Sie meist Ahnung vom Aufgabengebiet Ihres Mitarbeiters, vielleicht haben sie dessen Job sogar selbst einmal ausgeübt. Wie verlockend ist es, den Mitarbeiter mit wohlgemeinten Ratschlägen zu versorgen? Das kann fruchten, manchmal tut es das nicht und dann herrscht Enttäuschung auf beiden Seiten, wenn der Mitarbeiter keinen Ihrer Ratschläge befolgen mag. In der Rolle als Coach sind Sie Prozeßbegleiter und für den Ablauf verantwortlich, der Mitarbeiter ist der (Fach-)Experte und er selbst für das Ergebnis verantwortlich.

WARUM – gibt es für alles einen Grund?

Die Kunst in Ihrer Rolle als Coach besteht darin, mehr über Ihren Mitarbeiter erfahren zu wollen. Seien Sie neugierig auf die Beweggründe Ihres Mitarbeiters, aus welchen Motiven er handelt und welche Gründe es geben kann, dass er etwas nicht tut, obwohl Sie es wünschen und er dazu in der Lage wäre.

Als Coach lassen Sie Sätze wie „das kann ich dem Kunden/Lieferanten/Kollegen nicht sagen“ niemals stehen, sondern Sie haken nach. Meistens kann der Mitarbeiter sehr wohl, nur will er nicht und diese Gründe/Ängste/Glaubenssätze gilt es herauszufinden, um sie zu reflektieren und in eine andere konstruktive Richtung zu lenken.

Motivation statt Sanktion

Als Führungskraft sollten Sie Ihre Motive für ein Mitarbeitercoaching hinterfragen. Was schätzen Sie besonders an Ihrem Mitarbeiter? Sind Sie bereit, sich nahezu unvoreingenommen auf Ihren Mitarbeiter und seine Sichtweise einzulassen? Sich ausreichend Zeit für ihn zu nehmen, trotz eines vollen Schreibtischs und Terminkalenders ihm ungeteilte Aufmerksamkeit entgegen zu bringen? Wie sehr sind Sie daran interessiert, einen tiefen Einblick hinter die Beweggründe Ihres Mitarbeiters zu erhalten? Coaching ist in Anbetracht der Komplexität der Arbeitsherausforderungen oft die wirkungsvollste Methode um heutzutage individuelle Lösungsstrategien zu entwicklen. Das funktioniert nur, wenn Ihre Beziehung zueinander stimmt und wenn im Coaching auch die guten und bemerkenswerten Leistungen zur Sprache kommen. Wer seinem Mitarbeiter aus Verzweiflung oder Hilflosigkeit mit Coaching (auch durch externe Coaches) droht, dem können anstrengende Zeiten und schwierige Gespräche bevorstehen.

Fragen statt sagen

Eine der größten Herausforderungen in Ihrer Rolle als Coach besteht darin, nach Ihren Fragen Ihrem Mitarbeiter ausreichend Zeit zum Nachdenken und Antworten zu geben und die – vermeintlich unangenehme – Stille auszuhalten. Je besser die Frage formuliert ist, desto mehr regen Sie Ihren Mitarbeiter zum Nachdenken an und desto länger wird seine Denkpause ausfallen. Die Qualität der Fragestellung können Sie selbst beeinflussen, denn systemische Fragen eignen sich besonders gut, um lösungsorientierte Denkprozesse beim Mitarbeiter in Gang zu setzen.

Verstanden heißt nicht einverstanden

In einem Coachinggespräch können Sie als Führungskraft durchaus zwischen den Rollen wechseln – nur sollte das für Ihren Mitarbeiter transparent sein. Coaching ist kein Allheilmittel und rechtfertigt keine Entschuldigung, um Gesetze zu mißachten, über Betriebsvereinbarungen hinwegzusehen oder unangemessenes Verhalten zu dulden. Es ist legitim, daß Sie als Chef das Verhalten und die Beweggründe Ihres Mitarbeiters zwar nachvollziehen können, in Ihrer Rolle als Vorgesetzter müssen Sie letztendlich nicht mit allem einverstanden sein und sollten dies in Ihrer Rolle als Vertreter des Unternehmens auch klar äußern.

Fazit:

Mitarbeitercoaching ist machbar – auch durch Vorgesetzte!

Es erfordert

– mentale Vorbereitung zwecks Rollenklarheit

– eine vertrauensvolle Beziehung zum Mitarbeiter

– Beherrschung grundlegender Kommunikationstechniken

– Wissen an Coachingtechniken

– Bereitschaft, den Mitarbeiter bei der Lösungsfindung begleiten zu wollen

– Akzeptanz, auch wenn Sie selbst einen anderen Weg zur Lösung bevorzugen

– Zeit.


Für den Erwerb Ihrer Coachingkompetenzen bieten wir an der SYNK Business School eine Ausbildung zum European Business Coach an. Weitere Informationen dazu finden Sie hier oder sprechen Sie mich an unter ulrike.moehler@synk-group.com.


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Welcher Führungsstil passt zu mir?

Jede Führungskraft stellt sich immer wieder die Frage: Ist mein Führungsstil der optimale für die Anforderungen, die sich mir tagtäglich stellen? Wie sehr kann und darf ich meine Werte leben? Und wo sind die Grenzen?

Neue wie auch erfahrene Führungskräfte stehen immer wieder vor der Herausforderung, ihr Führungsverhalten den aktuellen Rahmenbedingungen anzupassen. Denn Führung in modernen Zeiten erfordert innovatives Knowhow. Die Rahmenbedingungen werden immer komplexer und schnelllebiger. Dynamische Märkte, unterschiedliche Stakeholder und permanente Veränderung sind heute eher die Regel als die Ausnahme.

Icon_MenschkleinZeit für eine Standortbestimmung:

Wo stehe ich?

Wo will ich hin?

Wie kann ich dies erreichen, indem ich meine Stärken gezielt einbeziehe?

 

Hierbei kann die SYNK-Leadership-Analyse 4.0 wissenschaftlich fundierte Antworten liefern. Es handelt sich um einen Online-Fragebogen, der durch 3 Vorteile besticht:

Hoher Output bei geringem Zeit-Invest: Die Führungskraft investiert im Schnitt 30 Minuten und erhält eine differenzierte schriftliche Analyse mit konkreten Entwicklungsimpulsen. Wenn sie das Ergebnis vertieft reflektieren und weitere Handlungsimpulse ableiten will, kann sie ein 45-minütiges individuelles Coaching-Gespräch mit einem Experten dazu buchen.bildschirmfoto-2016-11-10-um-14-35-15

Identifizierung der optimalen Führungskompetenzen für den Führungsbereich: Führung ist dann wirksam, wenn in der aktuellen Situation der passende Führungsstil mit hierfür geeigneten Kompetenzen kombiniert wird. Dabei unterstützt die Leadership-Analyse 4.0.

Schneller Erfolg durch sofortige Umsetzungsimpulse: Die Führungskraft erhält eine Standortbestimmung und erste Handlungsimpulse. Da ein Veränderungsprozess exakt hier ansetzt, geben  die Ergebnisse wichtige Hinweise, wo aktuelle Arbeitsfelder liegen können. Die Ergebnisse werden auf Wunsch im Coaching-Gespräch mit einem Experten reflektiert und auf innere Akzeptanz geprüft. Gerade diese sorgfältige Nachbesprechung sichert die Qualität der SYNK Leadership-Analyse 4.0.

Sie können aktiv und nachhaltig Ihr persönliches Führungsverhalten verbessern, da die SYNK Leadership-Analyse die Faktoren identifiziert, an denen Sie als Führungskraft arbeiten sollten, und Ihnen zugleich praktische Handlungsimpulse anbietet.

Neugierig geworden? Erfahren Sie mehr über die SYNK Leadership-Analyse oder nehmen Sie Kontakt mit mir auf unter christine.ait-mokhtar@synk-group.com.


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Was macht einen erfolgreichen Trainer aus?

Bildschirmfoto 2016-06-13 um 16.10.47Die Veranstaltung ist beendet, Sie packen Ihre Sachen zusammen und haben ein Lächeln auf den Lippen… Es ist wieder einmal richtig gut gelaufen. Wie ist Ihnen das gelungen?

Training ist nicht gleich Training. Das ist keine Binsenweisheit. Wer denkt, er könne sein Programm abspulen, scheitert schnell. Worauf kommt es also an, wenn Menschen Menschen qualifizieren?

Als erstes ist es wichtig, sich genau das immer wieder zu vergegenwärtigen. Jeder tickt anders. Um uns authentisch begegnen zu können, sollten wir uns bewusst machen, wie einzigartig unser Gegenüber und wir selbst sind.

Was sind heutzutage die Herausforderungen im Training?

In einer globalisierten, digitalisierten und immer schneller getakteten Unternehmenswelt geht es nie „nur“ um das Trainingsthema, vielmehr begegnet der Trainer im Seminar einer Vielzahl aktueller und teilweise dringlicher Themen aus dem Unternehmen.

Erfolgskritisch daher

– Teilnehmer abzuholen und auf die Seminarinhalte zu fokussieren und einzubinden.

– Inhalte auf die Zielgruppe und deren Belange passend aufzubereiten.

– für schwierige Situation nicht in die „Tipps & Tricks“-Kiste zu greifen, sondern auf Basis einer systematischen Analyse-/ Lösungsstrategie spezifische Interventionen zu entwickeln.

– und eine fundierte Trainerhaltung als wesentlichen Erfolgsfaktor zu begreifen und zu entwickeln.

Die SYNK-Trainerausbildung verfolgt deshalb die Ziele:

– Trainerhandwerkszeug als solide Basis vermitteln.

– zielgerichtete Interaktion mit der Gruppe planen und glaubwürdig durchführen.

– systemische Blickweise als Landkarte für Trainingsgestaltung kennenlernen und nutzen.

– von Praktikern für Praktiker:  lernen durch Anschauen,  Ausprobieren  und Austausch.

– Begleitung zwischen den Modulen durch Transfer- und Reflexionsaufgaben sowie Austausch mit den Trainern über die Digital-Plattform SYNLIFE.

bildschirmfoto-2016-10-31-um-17-05-55MartinaOnorato
Fazit: In komplexen Kontexten ist langfristig als Trainer nur erfolgreich, wer mit hoher persönlicher und methodischer Qualität unterwegs ist.

Erfahren Sie mehr über die SYNK Trainerausbildung auf unserer Homepage oder informieren Sie sich direkt bei unseren Lehrcoaches Sibylle Götz und Martina Onorato unter sibylle.goetz@synk-group.com und martina.onorato@synk-group.com.

 


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Was braucht Führung im digitalen Zeitalter? Forschung zur Anpassungsfähigkeit von Führungskräften

Das digitale Zeitalter stellt Führungskräfte vor neue Herausforderungen und erfordert somit neue Formen von Führung. Führungskräfte sind im digitalen Zeitalter mit vielfältigen, komplexen und oft unvorhersehbaren Veränderungen konfrontiert. Diese können zu einer intensiven Beanspruchung in Form von negativen Emotionen wie Wut, Frustration oder Enttäuschung führen. Sie können auch ein Gefühl der Überforderung, einen wahrgenommenen Mangel an Selbstwirksamkeit, fehlende Sinngebung oder Kontrollverlust auslösen. bildschirmfoto-2016-10-07-um-17-51-30

In der Folge sind Führungskräfte oft nicht in der Lage mit den notwendigen Veränderungen und dem Arbeitsstress gesund umzugehen. Im digitalen Zeitalter wird deshalb die Anpassungsfähigkeit zur Kernkompetenz in der Führung. Warum? Es geht zunehmend um das erfolgreiche Management von Komplexität, Schnelligkeit und Unsicherheit in der Unternehmens- und Arbeitswelt. Diese Fähigkeit, sich trotz einer intensiven Beanspruchung erfolgreich anzupassen, wird als adaptive Arbeitsleistung -Adaptive Performance- verstanden.

Es ist wichtig dabei zum einen den Einfluss von umweltbezogenen Faktoren zum Beispiel Stress am Arbeitsplatz und zum anderen die Beeinflussung durch individuelle Faktoren zum Beispiel Persönlichkeit, Emotionen und Führungsverhalten auf die Anpassungsfähigkeit zu ermitteln. Aus den Ergebnissen können wichtige Erkenntnisse für die Führungskräfteentwicklung als auch für die persönliche Standortbestimmung als Führungskraft abgeleitet werden.

JoergKrauter_Direktor_SYNKBusinessSchoolIn meiner aktuellen Studienerhebung „Evolving Leadership in the Digital Age“ untersuchen wir die wichtigsten Erfolgsfaktoren zur Bewältigung der Führungsherausforderungen und deren Zusammenhänge. Dafür ist die Expertise von Führungskräften gefragt. Ihre Kenntnis und Erfahrung sind entscheidend für die Weiterentwicklung von Führungsstrategien und Kompetenzen für das digitale Zeitalter. Die Ergebnisse der Studie werden ein Bild liefern, was zu tun ist, um Führungskräfte fit für das digitale Zeitalter zu machen.

Die Beantwortung des Online-Fragebogens nimmt etwa 25 – 30 Minuten in Anspruch. Unter folgendem Link können Sie als Führungskraft teilnehmen: https://www.umfrageonline.com/s/c177930

Bis zum 30. November 2016 findet die Erhebung statt. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie als Führungskraft Ihre Expertise und Erfahrung einbringen. Für weitere Fragen und Informationen stehe ich gerne unter joerg.krauter@synk-group.com zur Verfügung. 


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Zukunft HR – digital oder fatal?

Ist es richtig, dass sich im Umfeld von Human Resources ein „Heer der Suchenden“ aufgemacht hat, einen gangbaren Weg zu finden, um die alte Welt des analogen HR Managements zu verlassen? Laut dem aktuellen CSC-Report sehen sich erst 21,8 % der deutschen Unternehmen digital aufgestellt, 31,4 % planen den Einstieg in eine digitalisierte Welt und 18 % wollen das Thema in den nächsten 12 Monaten angehen. 

Professor Dave Ulrich, Vordenker des HR Business Partner Modells, hat eine frohe Botschaft für HR im digitalen Zeitalter: „The creation of value!“. Provokant stellt er dazu die Frage: „Are we there yet?“.

Die Antwort lautet für die Mehrheit der HR Bereiche deutscher Unternehmen: „Nein!“, so Jörg Krauter, geschäftsführender Gesellschafter der SYNK GROUP und Direktor der SYNK Business School. Fehlende Orientierung darüber, was genau zu tun ist, um HR digital und damit „valuable“ zu machen, ist eine Ursache, die häufig in Gesprächen unter HR Profis genannt wird. Die Wichtigkeit ist wohl erkannt, aber die Dringlichkeit wird unterschätzt, so Krauter. Denn: „Es zeigt sich bereits heute, dass die Digitalisierung die Arbeitswelt kurzfristig und tiefgreifend verändert.“

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Jörg Krauter hat sich mit Dave Ulrich über die aktuelle Situation, die Perspektiven und die notwendigen Entwicklungen zum Thema Digital HR Transformation ausgetauscht. 

Krauter: Hinsichtlich der Ergebnisse verschiedener Umfragen, die 2015/2016 in Deutschland durchgeführt wurden, haben rund 50 % der befragten Unternehmen das „digitale Zeitalter“ in ihre Zukunftsstrategien integriert, weitere 30 % planen, dies in den nächsten 36 Monaten zu tun, und 20 % sehen keine Notwendigkeit diesbezüglich etwas zu unternehmen.

Angenommen, das Ergebnis wäre in Bezug auf die digitale Transformation im HR-Bereich gleich. Wären Sie mit diesen Ergebnissen zufrieden? 

Ulrich: Ähnliche Ergebnisse finden wir wohl in jedem Veränderungsprozess. Einige gehen als Innovatoren voraus. Diejenigen, die sich einer Sache erst spät annehmen, scheinen nie anzukommen. Und die mittlere Gruppe macht irgendwann Fortschritte und setzt schließlich Veränderungen durch. Der Innovationsprozess ist also sinnvoll. In Bezug auf den digitalen Aspekt von Innovation ist die digitale oder technische Innovation ein unabdingbarer Teil der heutigen, modernen Welt. Digitale Technologie erlaubt es, dass Informationen schneller weitergegeben werden können, was bessere Entscheidungen ermöglicht.

Bei der Digitalisierung geht es weniger um Technologien als vielmehr um Informationen, die erstmals gewonnen werden, und wie diese helfen, Werte für Unternehmen zu schaffen.

Krauter: In Ihrem Artikel „ARE WE THERE YET? What’s Next for HR?“ haben Sie eine Hauptbotschaft an HR formuliert: „die Schaffung von Werten“. Bitte berücksichtigen Sie diese vier Gesichtspunkte: Menschen (Führungskräfte, Mitläufer, Stakeholder), Ergebnisse, Prozesse und Kultur. Wie würden Sie diese Gesichtspunkte in Bezug auf „die Schaffung von Werten“ zur Empfehlung für HR-Experten angemessenerweise verbinden?

Ulrich: Der Wertbeitrag wird nicht vom Gebenden definiert, sondern vom Empfänger.

Wertbeitrag ist nicht das, was wir tun, sondern die Folge von dem, was wir tun.

In der HR konzentrieren wir uns oft auf die Aktivitäten und was wir tun und nicht genug auf die Ergebnisse von dem, was wir tun, und auf die Empfänger dieser Ergebnisse.

Wir haben die HR-Outcomes in drei Gruppen zusammengefasst: Talent (kompetentere und engagiertere Menschen), Leadership und Leistungsfähigkeit (die Fähigkeit, Kulturen oder Transformationen zu managen, Schaffung von Agility und Veränderungsbereitschaft, Teilen von Informationen sowie Erkenntnisse aus HR Analytics zu gewinnen, bessere Zusammenarbeit, Innovation und exzellenten Kundenservice).

Krauter: Sie vertreten die Ansicht, dass einer von vier Bereichen für Investitionen in HR „HR-Analytics und -Erfolgsmessung“ sein soll. Dazu müssten dann HR-Experten die Eignung, Fähigkeiten und Kompetenzen haben, diesen Bereich zu managen. Auf einer Skala von 1 bis 10 – und 10 bedeutet „hohe Punktzahl“ – wie hoch würden Sie durchschnittlich heutzutage die Fähigkeit von Human Ressource-Managern einschätzen, HR-Analytics und -Erfolgsmessung zu handhaben?

Ulrich: Seit 30 Jahren untersuchen wir HR-Kompetenzen. Wir sind dabei aber nicht nur an den speziellen HR Kompetenzen interessiert, sondern auch wie persönliche Kompetenzen die individuelle Effektivität und die Leistungsfähigkeit fürs Unternehmen beeinflussen.

Unsere Erklärung ist, dass HR-Analytics sich oft mehr auf Technologie konzentriert, als darauf Informationen dahingehend zu nutzen, bessere Entscheidungen treffen zu können. Es hat keine Auswirkung, nur die neueste digitale Technologie zu haben, es sei denn, die Technologie nutzt die relevanten Informationen bereitzustellen.

Wir stellen fest, dass HR-Abteilungen, die die relevanten Informationen generieren und nutzen, um damit einen Wertbeitrag zu leisten, auch mitunter den größten Effekt auf die Geschäftsergebnisse eines Unternehmens haben.

Dave Ulrich ist Professor an der Ross School of Business, University of Michigan und Partner der The RBL Group.

Bei der Digitalisierung geht es weniger um Technologien als vielmehr um Informationen, die erstmals gewonnen werden, und wie diese helfen, Werte für Unternehmen zu schaffen.

Icon_PerformancekleinIcon_PerformancekleinWertbeitrag ist nicht das, was wir tun, sondern die Folge von dem, was wir tun.

Wir stellen fest, dass HR-Abteilungen, die die relevanten Informationen generieren und nutzen, um damit einen Wertbeitrag zu leisten, auch mitunter den größten Effekt auf die Geschäftsergebnisse eines Unternehmens haben

 

Sie wollen die Digital HR Transformation in Ihrem Unternehmen vorantreiben und gestalten? Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage oder kontaktieren Sie Jörg Krauter direkt unter joerg.krauter@synk-group.com.


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Authentic Leadership – wie kann ich als Führungskraft wirkungsvoll und authentisch sein?

Kein individueller Erfolg lässt sich mit der Erfüllung vergleichen, die eintritt, wenn man eine Gruppe von Menschen zum Erfolg geführt hat.

„Ich bin wie ich bin.“ „Man kann mich nicht verbiegen.“ Das sind gerade für Führungskräfte entscheidende Haltungen. „Wie werde ich der, der ich sein könnte?“ und „Welche Wirkung erziele ich als Führungskraft?“ Das sind Fragestellungen, deren Beantwortung dazu beiträgt als Führungskraft wirkungsvoll und gleichzeitig authentisch zu sein.

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„Was nährt meine Zuversicht im Hier und Jetzt zu führen?“ Drei Perspektiven helfen in der Balance zu sein und zu bleiben.

1. Perspektive: Zuversicht. Sie entsteht im Zustand der Balance zwischen Erfahrung und Angst. So z.B. sich im konkreten Tun von der persönlichen Erfahrung gestärkt zu fühlen einer Aufgabe gerecht werden zu können, verbunden mit der Angst beim nächsten Mal doch zu scheitern. Im Zustand der Balance zwischen Erfahrung und Angst wird sich die Zuversicht einstellen sowohl mit bekannten wie auch mit unbekannten Herausforderungen zurecht kommen zu können.

2. Perspektive: Hier und Jetzt. Liegt zwischen Vergangenheit und Zukunft. Es geht um das Abwägen zwischen gesicherten Fakten und möglichen ungesicherten Szenarien.

3. Perspektive: Führen. Authentische Führung findet im Spannungsfeld zwischen eigenem Wissen (Führungskraft als Held) und Lernen (Führunsgkraft als Diener) statt. Wissen hat wiederum den Vergangenheitsbezug während Lernen zukunftsorientiert ist.

Dementsprechend lautet die Antwort auf die Frage „Was nährt meine Zuversicht im Hier und Jetzt zu führen?“: „Führe in einem persönlichen Zustand der Balance zwischen Erfahrung und Angst, Vergangenheit und Zukunft sowie Wissen und Lernen“.

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Authentic Leadership ist ein Ansatz, der in der aktuell laufenden Intensiv-Leadership-Ausbildung im Rahmen des YOUNG WOMEN LEADERSHIP Stipendienprogramms der SYNK Business School gelehrt wird. Weitere Informationen zum Stipendienprogramm.

Sie finden diesen Blogbeitrag spannend und wollen mehr erfahren? Dann kontaktieren Sie gerne den Autor unter martin.friedrich@synk-group.com.


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Coaching-Kompetenz für Vertriebs-Führungskräfte bei der Postbank

Die Mission der Postbank ist es digital und persönlich mit mehr als 10.000. Ansprechpartnern vor Ort immer für unsere Kunden verfügbar zu sein. Mit über 6000 Standorten und 1 Million Kundenkontakten pro Tag zählt sie zu den größten Kreditinstituten Deutschlands. Im Team Verkaufsförderung und Training bringe ich gemeinsam mit meinen Mitarbeitern das Know-How mit Trainings-Qualifizierungsmaßnahmen in den Vertrieb.

Bildschirmfoto 2016-06-16 um 12.10.00Warum ist Coachingkompetenz für Vertriebs-Mitarbeiter ein Schlüssel zum Erfolg?

Im Vertrieb ist der Faktor Mensch für den Erfolg entscheidend. Aufgabe ist es Talente zu erkennen und zu fördern. Mit dem Erwerb von Coachingkomeptenz können Führungskräfte im Vertrieb individuell Hilfe zur Selbsthilfe anbieten und verfügen über einen personenzentrierten Beratungs- und Betreuungsprozess.

Dies fördert die Postbank bei ihren Vertriebsmitarbeitern und qualifiziert ihre Führungskräfte mit der Ausbildung zum European Business Coach. Ich selbst habe diese nach der PAS 1029 zertifizierte Ausbildung der SYNK Business School 2014 durchlaufen. Die Ausbildung liefert eine strukturierte Vorgehensweise, den Mitarbeiter bei seinen täglichen Herausforderungen zu unterstützen und so weiterzuentwickeln, dass er Hürden überwinden kann. Mithilfe von systemischen Fragestellungen kann die Führungskraft Ressourcen aktivieren, die Selbst- und Fremdwahrnehmung ins Bewusstsein bringen und Chancen für Veränderung schaffen.

Ein konkretes Beispiel:

Ein Filialleiter erreicht seit mehreren Wochen seine Ziele im Bereich Wertpapier nicht. Er ist der Leiter eines Finanzcenters und hat in seinem Team 2 Kundenberater und 8 Mitarbeiter Service und Vertrieb.

Mithilfe folgender Fragen kann die Herausforderung coaching-orientiert bewältigt werden:

Fragen zur Selbsteinschätzung: „Auf einer Skala von 0-10, wie zufrieden bist du momentan mit der aktuellen Situation?

Fragen nach den vorhandenen Ressourcen: „Was würde dir helfen dein Team zu motivieren?“

Frage nach den Möglichkeiten: „Mal angenommen, du könntest von 0 anfangen, was würdest du anders machen?

Auch der Umgang mit Einstellungen und Konflikten kann durch Coaching-Maßnahmen gestärkt werden. So können beispielsweise beim Rational Emotives Coaching kurz REC bestehende Einstellungen und Sichtweisen durch die Reflexion mit dem Coach modifiziert werden. Belastende und selbstschädigende Gedanken werden mithilfe der sogenannten Disputation hinterfragt.

Ein konkretes Beispiel:

Durch eine Umstrukturierungsmaßnahme sind 2 Mitarbeiterinnen aus dem Team eines Fachgebietsleiters in eine andere Abteilung versetzt worden. Von dort aus haben sie die Aufgabe Fachinformationen für den Vertrieb und die alte Abteilung des Fachgebietsleiters aufzubereiten. Beide Mitarbeiterinnen weigern sich die neue Aufgabe anzunehmen und ignorieren den Fachgebietsleiter. Mit der REC-Methode werden die eigenen Einstellungen evaluiert, die Hintergründe für das eigene Verhalten des Fachgebietsleiters und das verweigernde Verhalten der Mitarbeiterinnen beleuchtet und Erwartungen und Ziele definiert.

Für mich zeigt sich immer wieder: Der Aufbau von Coaching-Kompetenz lohnt sich. Gerade in Zeiten von zunehmendem Druck und steigender Komplexität kann ich als Führungskraft mit Coachingkompetenzen individuell auf meine Mitarbeiter eingehen.

Erik Friedrich ist Leiter Verkaufsförderung und Training bei der Postbank und hat zu diesem Thema beim diesjährigen Vertriebsmanagementkongress am 2./3.06.2016 einen Vortrag präsentiert. Weitere Informationen zur Ausbildung zum European Business Coach.

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Beweglich bleiben dank Agilem Management

Softwareunternehmen machen es vor:

kurze Entwicklungszyklen: „Sprints“,

tägliche Bestandsaufnahme: „Daily Scrum“,

regelmäßige Ergebnisprüfung mit dem Kunden: „Review“,

kontinuierliche Anpassung der Produkteigenschaften: „Product Backlog“,

bereichsübergreifende Teammeetings mit rotierendem Moderator: „Scrum Master“,

ein interner Kollege, der die Sicht des Kunden vertritt: „Product Owner“,

und kontinuierliche Manöverkritik: „Retrospektive“

sind wesentliche Bestandteile im agilen Management und werden häufig als Must-have-Faktoren für den Unternehmenserfolg mit Kundenorientierung identifiziert.

Bildschirmfoto 2016-05-27 um 12.30.38Agilität ist kein Selbstläufer, sondern eine Frage der Haltung

Die ersten Fragen zielen ins Senior Management, das den Anstoß für die Einführung agiler Methoden wie z. Bsp. Scrum oder Design Thinking im Unternehmen gibt: Aus welchen Gründen soll agiles Management eingeführt werden? Inwieweit ist das Unternehmen reif für agiles Management?

Unsere Erfahrungen in der Begleitung und Durchführung von HR Development Maßnahmen in Konzernen zeigen immer wieder, dass die unterschiedlichen Einstellungen zu geplanten oder ungeplanten Veränderungen bereits auf Vorstandsebene beginnen. Selbstreflexion ist hierfür die Kernkompetenz. Und Change-Management ist erforderlich: Das Unternehmen unter positive Spannung setzen. Beteiligung und Verantwortung bei Mitarbeitern und Führungskräften fördern.

Agile Leadership sorgt für eine beständig hohe Kundenorientierung und zeitnahe Korrektur und Anpassung von Prozessen, Strukturen und Ergebnissen an die Wünsche des Kunden.

Das wird beispielsweise auch im Design Thinking Ansatz deutlich, in dem sich das Team iterativ in der Prototype- und Test-Phase an den Nutzen des Kunden annähert. Die Haltung, bereits am Anfang zu wissen, was der Kunde konkret braucht, ist hier fehl am Platz.

Agilität beinhaltet Kontrollverlust – Beweglichkeit erwünschtBildschirmfoto 2014-12-15 um 14.58.42

Gerade in Unternehmen mit hierarchisch etablierten Strukturen ist der Rollenwechsel vom klassischen Projektleiter mit Führungsverantwortung hin zum Mitglied eines agilen Teams mit vielfältigen Herausforderungen ein fordernder Change. Wer jahrelang an einen transaktionalen Führungsstil gewöhnt war, benötigt Zeit, Aufmerksamkeit und regelmäßiges Feedback, um sich auf veränderte Teamkonstellationen und auf eine transformationale und eher partizipative Führungskultur einzulassen.

Agilität verändert die Unternehmenskultur – ob Sie es planen oder nicht

Bildschirmfoto 2016-05-27 um 12.31.20Der Charme einer agilen Unternehmensführung liegt darin, dass alle Beteiligten profitieren: Kunden, Shareholder, Management und Mitarbeiter. Das Prinzip der Selbstorganisation hört sich nach einem erstrebenswerten Zustand an. Die erste Ernüchterung für die Geschäftsleitung erfolgt dann, wenn Mitarbeiter ihr Recht auf Mitsprache ausüben. Galten Zielvereinbarungen, Leistungsbeurteilungen, Gehaltserhöhungen bisher als Hoheitsgebiet einer Führungskraft, werden solche Aspekte im agilen Unternehmen entweder in Frage gestellt, in die Eigenverantwortung des Teams gegeben oder gar von der gesamten Belegschaft entschieden.

Agilität hört nie auf – es sei denn, Sie geben auf!

Bei der Transition auf eine agile Unternehmensführung wenden sich interessierte Firmen an Experten, die sie von der Zieldefinition bis zur Umsetzung in die Praxis beraten und über einen Zeitraum begleiten. Nach Ende der aktiven Begleitungsphase werden die Weichen für den nachhaltigen Erfolg gestellt. Eine Empfehlung zur Steigerung des Erfolgs sind Agile-Beauftragte, die im Unternehmen exzellent vernetzt sind, eng mit Geschäftsleitung und Personalabteilung zusammenarbeiten und in der Lage sind, die Trainings- und Coachingaufgaben intern weiterzuführen.

Eine weitere Möglichkeit, die agile Saat zum Wachsen zu bringen, ist die Ergänzung durch einen virtuellen Prozessbegleiter. Mittels der Nutzung digitaler Medien kann zeit- und ortsunabhängig eine kontinuierliche und kosteneffiziente Nachhaltigkeit angestrebt werden.

Bildschirmfoto 2016-01-06 um 10.41.22WE CHANGE LEADERSHIP!

Unabhängig davon, ob Sie am Beginn agiler Unternehmensführung stehen oder Unterstützung in der Verstetigungsphase suchen, wir stehen Ihnen für Ihre Projekte, Qualifizierungsmaßnahmen und Großgruppenmoderationen zur Verfügung und begleiten Sie gern. Wenn Sie sich zu diesen Themen mit mir austauschen wollen, erreichen Sie mich unter ulrike.moehler@synk-group.com.